Zwischen Trauer, Empörung und Rufen nach zügigem Handeln pendelten sich die politischen Reaktionen auf den tödlichen Anschlag in Villach ein. Dass es sich beim Täter um einen asylberechtigten Syrer handelt, der bei seiner Festnahme grinsend vor den Beamtinnen und Beamten saß, sorgte für Fassungslosigkeit – und eine polizeiliche Kontrolle in der Villacher Asyl-Betreuungseinrichtung. Der Vorfall veranlasste Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) indes zu einer bemerkenswerten Ankündigung: Als „Sofortmaßnahme“ solle es „anlasslose Massenüberprüfungen“ bei „bestimmten Zielgruppen“ geben, im Speziellen unter Asylberechtigten aus Syrien und Afghanistan.
Überwachung und Kontrollen
Welche weitreichenden Verschärfungen der Anschlag in Villach bringen könnte
Der jüngste Anschlag in Villach könnte der bereits abgeschriebenen Messenger-Überwachung politisch die Tür öffnen. Die ÖVP hofft zudem auf weitere Befugnisse.
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