Die politischen Reaktionen fallen durchaus heftig aus auf die Pläne, wie FPÖ und ÖVP die für heuer notwendigen 6,39 Milliarden Euro Konsolidierungsbedarf zu heben gedenken. „FPÖ und ÖVP setzen auf Massensteuern, wie bei der Abschaffung des Klimabonus, während Pierer und Co sowie die größten Krisenprofiteure wie die Banken überhaupt keinen Beitrag leisten“, kritisiert etwa SPÖ-Budgetsprecher Kai Jan Krainer, dass Wohlhabende wie der KTM-Eigner keinen eigenen Beitrag leisten müssen. Dass es FPÖ und ÖVP gelingen werde, ein EU-Defizitverfahren abzuwenden, glaubt Krainer nicht, dessen Einleitung werde jetzt nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Damit verweist der SPÖ-Politiker auf den weiter ausstehenden Konsolidierungsbedarf von rund 12 Milliarden Euro von 2026 bis 2031. Krainer spricht auch von etlichen „Luftschlössern“ in den Berechnungen der beiden willigen Koalitionsparteien.