Am Heiligen Abend hat Verfassungsministerin Karoline Edtstadler auf der Plattform X (vormals Twitter) „frohe und besinnliche Weihnachten“ gewünscht. Was folgte, war eine geballte Kanonade an Hass-Postings, vorwiegend aufgrund der von ihr einst unterstützten Impfpflicht, die zwar 2022 formal Gesetz wurde, aber nie wirklich in Kraft trat und längst wieder abgeschafft wurde. Am Stefanitag löschte Edtstadler als erste Ministerin der noch amtierenden Regierung ihr Konto auf X.
Wiener Parkett
Social Media als Fluch und Segen für die Politik
Karoline Edtstadler kehrt nach einer Beschimpfungsorgie der Plattform X den Rücken. Dabei hat Kanzler Karl Nehammer X-Eigentümer Musk gerade erst für seinen Beitrag zur Meinungsfreiheit gelobt.
© APA / Eva Manhart