Wirtschaft und Steuern waren ein bemerkenswerter Schwerpunkt beim ORF-Sommergespräch von FPÖ-Spitzenkandidat Herbert Kickl am Traunsee. Erstaunlich deshalb, weil die Freiheitlichen wirtschaftspolitisch auf einem verhältnismäßig liberalen Kurs bleiben, jedenfalls wahlkampftechnisch und rhetorisch – und das, obwohl Kickl selbst wirtschaftspolitisch eher links verortet wurde. In dem Interview erteilte der FPÖ-Chef Plänen für neue Steuern jedenfalls eine kategorische Absage und listete eine Reihe von Maßnahmen auf, mit denen er den Wirtschaftsstandort wieder nach vorne bringen will.
Faktencheck
Mit Zuwanderung aus EU-Staaten den Fachkräftemangel beheben?
Faktencheck.
FPÖ-Chef Kickl will den Wirtschaftsstandort durch Abgabensenkungen attraktiver machen – und so Fachkräfte aus dem EU-Ausland hereinholen. Stimmt das?
© KLZ / Fotokerschi.at / Werner Kerschbaum