Sieben repräsentative Umfragen mit der Sonntagsfrage für die Nationalratswahl wurden seit März veröffentlicht, und siebenmal stand die FPÖ auf Platz eins. Dabei ist für die Partei von Herbert Kickl durchaus nicht alles eitel Wonne, zumindest wenn man die klassischen Medien verfolgt. Es ist vor allem die kremlfreundliche Russlandpolitik der FPÖ, die auf massive Kritik stößt. Dann ist da die Finanzaffäre im Grazer FPÖ-Klub. Und mit Hans-Jörg Jenewein pflegte sogar der ehemalige blaue Sicherheitssprecher wiederholt Kontakte zum in U-Haft sitzenden Ex-Verfassungsschützer Egisto Ott.
Russland-Nähe, Spionageaffäre
Warum schaden der FPÖ die aktuellen Vorwürfe nicht?
Analyse.
Die FPÖ ist anders als die anderen Parteien. Auch, was die Folgen öffentlicher Kritik angeht. Derzeit hat es den Anschein, als könnte kaum etwas den Lauf der FPÖ bremsen.
© APA / Georg Hochmuth