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Großes Brexit-FinaleDie Karten auf den Tisch

Kommende Woche ist der Brexit eines der Hauptthemen am regulären EU-Gipfel. Die Tage der endgültigen Entscheidung rücken näher.

EU-Chefverhandler Michel Barnier war diese Woche in Berlin, um Angela Merkel auf den letzten Stand zu bringen. Heute ist er wieder in London © AP
 

Die neunte und vorerst letzte Verhandlungsrunde zwischen London und Brüssel ist vorbei und das Ergebnis dieses sonderbaren Sommers bleibt, was es schon war: äußerst dürftig. Zwar konnte man sich an einigen Nebenschauplätzen der Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zumindest annähern, die großen Brocken – Binnenmarkt, Staatsbeihilfen, Irlandfrage, Fischerei, Justiz- und Polizeiwesen, Schlichtungsstellen usw. – sind nach wie vor völlig ungelöst. Das Binnenmarktgesetz, das Premier Boris Johnson durchs Unterhaus gebracht hat, war der letzte Affront; es widerspricht in einer der wichtigsten Fragen dem Austrittsvertrag, den Johnson selbst unterzeichnet hat.

Kommentare (3)

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duerni
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Boris Johnson pokert - die EU muss hart bleiben, denn die Insulaner bekommen...

Testen. testen, testen ....dieser Quatsch ist eine Alibihandlung, denn ...

die Wahrheit ist - unsere Politik ist dieser Pandemie nicht gewachsen. Je mehr getestet wird, desto mehr "Positive" gibt es - mit der Konsequenz von Reisewarnungen und Lock Downs. Zu Tode gefürchtet haben sich schon viele -deshalb - hört auf mit dem Testen.
Der SCHUTZ ist wichtig!
Sg. Hr. Anschober,
ihre Einsager sollten wissen, dass NUR der Kontakt Mensch zu Mensch, diesem Virus die Chance gibt, sich zu verbreiten. Also lassen sie Masken entwickeln, die jede/r auch den ganzen Tag benutzt, weil sie sehr wenig stört. Der Atemwiderstand muss beim Einatmen sehr gering sein, beim Ausatmen aber hoch. Das stört wesentlich weniger! So etwas nennt man Ventilwirkung.
Desinfektion der Hände: Jedes Geschäft / öffentliche Einrichtung, bekommt eine Deinfizierhöhle - Hände in Höhle stecken - dort wird sprühdesinfiziert und druckluftgetrocknet. Neues Produkt - neue Firma - neue Jobs.
Dass sich Menschen treffen, werden sie nie verhindern - dass sich Menschen infizieren auch nicht.
Deshalb hören sie auf mit ihren "Taferln" und "Kurven" !

duerni
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An die Redaktion: Wo ist mein Text zum Brexit? ..... ich versuche es noch einmal.

Boris Johnson pokert - die EU muss hart bleiben.......
Die Insulaner werden - kurzfristig - am Brexit mehr leiden als die EU. Das ändert sich aber rasch, denn mittel- und langfristig ist die EU tot.
Gründe dafür: Wir als EU sind praktisch von den USA militärisch und von den Chinesen wirtschaftlich abhängig. Das System "EU" steht sich selbst im Weg, denn Einstimmigkeit bei zukunftsorientierten Entscheidungen funktioniert ebenso wenig, wie die Unmöglichkeit, einen unfähigen Partner zu entlassen. Der Euro ist dann noch der letzte Grund dafür, dass ein Konglomerat von wirtschaftlich unterschiedlichsten Staaten nicht überleben kann.

Zwiepack
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Je härter die Briten auf die Schnauze fallen

desto besser!