Der Vorstoß der EU-Kommission, Ungarn wegen Korruption und Missbrauch von EU-Mitteln Finanzhilfen in Höhe von 7,5 Milliarden Euro einzufrieren, zeitigt zumindest in einer ersten Phase Erfolge. Die ungarische Regierung hat ein erstes Gesetz im Parlament eingereicht, bei dem es um eine Unvereinbarkeitsregelung für die Mitglieder von Kuratorien öffentlicher Stiftungen sowie eine verbesserte Amtshilfe für die EU-Korruptionsermittlungsbehörde Olaf geht. Ein weiteres Gesetzespaket soll am Freitag folgen.