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Leitartikel zum EU-GipfelEuropas Machtarchitektur verschiebt sich

Der Brüsseler Marathongipfel um Europas Wiederaufbau nach Corona markiert das Ende des deutsch-französischen Führungsanspruchs in der EU. Das hinterlässt tiefe Wunden.

© AFP
 

Selten hat ein Regierungschef einen EU-Gipfel so gedemütigt verlassen wie Giorgos Papandreou das Treffen von Cannes 2011. Es war am Höhepunkt der Schuldenkrise. Mit einer Volksabstimmung über die Sparmaßnahmen wollte der Grieche die eigene politische Haut retten. Die Finanzmärkte reagierten panisch und Papandreou musste den Canossagang an die Côte d’Azur antreten.

Kommentare (8)

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eliweiss
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Durchbruch ist Rechtsbruch und keiner schert sich darum?

Warum ist das Interesse so gering? Weil die Trommeln Richtung EU-glühend trommeln. Alle anderen werden schweigend gemacht, bekommen keine Bühne. So einfach ist das.

Zuckerpuppe1978
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... das teuerste Gulasch der Geschichte Österreichs ...

... wurde nun durch diesen Deal getoppt.

Liebe Landsleute, das war der offizielle Startschuss der Schuldenunion und wir waren live dabei.
Einen solchen Deal hätte es nie geben dürfen.

Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Ablehnung dieses Deals meinerseits begründet sich darin, dass ich kein Vertrauen in diese "Wertegemeinschaft" mehr habe; damit haben die "Populisten" nun den Fuß bei mir in der Tür.

Vertrauensverlust ist ganz einfach begründet: Diese EU mit allen ihren Strukturen hat VdL zum Chef gemacht und diese war nie auf dem Wahlzettel. Also diese Führung wurde nie gewählt! Auch nicht im Sinne einer Repräsentativen Demokratie.

Diese Beleidigungen welche von den Geldempfängern den Geldgebern getätigt werden und wurden sind auch nicht tragbar.
Ich wusste, dass der Vorsitz Deutschlands kein gutes Ohmen für die EU und speziell für Österreich sein wird.
Die Deutschen sind keine Freunde Österreichs
Die Franzmänner sind so arrogant wie immer
die Italiener und Spanier sind so pleite wie immer
... und leider muss ich es sagen ...
die Briten lachen so laut, dass es selbst der Russe noch hören kann.

Thomas Jefferson:
"Der Baum der Freiheit muß von Zeit zu Zeit mit dem Blut der Patrioten und der Tyrannen begossen werden. Dies ist der Freiheit natürlicher Dünger."

bb65
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@zucker

Ich glaub nicht das die Briten viel zu lachen haben. Sollte Trump wieder gewählt werden wird knüppeldick für sie kommen, denn mit solchen (als einzig übrig geblieben) Freunden brauchst keine Feinde.

langsamdenker
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Schlecht für das System Merkel/Macron

Aber gut für eine echte Europäische Union. Das Zünglein an der Waage war wohl Finnland, dass sich an die Seite der als "frugale Vier" diffamierten Länder gestellt hat. Da kann der Herr Asselborn Österreich als "nicht-europäisch" beschimpfen so viel er will. Das Europa des erhobenen Zeigefingers ist hoffentlich Geschichte.

VH7F
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Die Briten können ihre zukünftigen Schulden

In GB investieren. Bin schon auf den Ausgang gespannt.

freeman666
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Die Deutsch- französische Diktatur ist auch Gift für Europa.

Der Abgang Merkels wird wohl spätestens 2021 passieren, auch der eitle Macron ist bald Geschichte!
Wir haben’s geschafft!

fans61
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Was wäre die EU ohne Deutschland?

N I C H T S!

Und wir als Beiwagerl ohne Nichts!

wjs13
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Brüsseler Marathongipfel beendet Führungsanspruch der "großen Zwei"

und das ist gut so.
Nur weil die beiden Länder die Bevölkerungsmehrheit haben, haben sie noch lange nicht das Recht über die Kleinen drüber zu fahren. Und wie sollen Länder die EU führen, wenn in einem die Strasse der Politik diktiert und und im anderen die Geister, sprich Migranten, die sie rief, die Autorität des Staates untergraben.