Zwanzig Jahre lang hielt Roman Abramowitsch seine Besitztümer für absolut sicher vor allem Zugriff in London. Die Themsestadt war für den 55-Jährigen, wie für so viele andere superreiche Russen der nachsowjetischen Ära, eine unangreifbare Schatzkammer, ein fester Hort.
Nun aber, seit Russland in der Ukraine eingefallen ist, kann es dem prominentesten Oligarchen "Londongrads" mit dem Abstoßen seiner Immobilien und Geschäfte nicht schnell genug gehen.
Paradies für Putins Oligarchen
Wie "Londongrad" die Russen anzog
Zwei Millionen Pfund haben Kreml-nahe Oligarchen Boris Johnsons im Sommer 2019 zukommen lassen. Nun tut sich die Regierung beim Erlass von Sanktionen gegen sie schwer.
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