Frankreichs Regierungschefin Élisabeth Borne bezeichnet ihre Rentenreform als "gerecht und ausgeglichen". Auch der Chef des Arbeitgeberverbandes Medef findet sie "verantwortlich und pragmatisch".
Die Gewerkschaftsvertreter sind sich indes einig, dass es sich um eine "brutale und ungerechte Reform" handelt. Der Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon spricht von einem "schwerwiegenden sozialen Rückschritt". Sicher ist, dass sie den paradiesischen Zuständen französischer Rentner ein Ende setzen würde.
Von 62 auf 64 Jahre
"Mutter aller Schlachten" um Pensionen in Frankreich
Die französische Regierung will das Pensionsantrittsalter auf 64 Jahre anheben, doch die meisten Franzosen sind dagegen und die Gewerkschaften zeigen sich entschlossen, dagegen zu kämpfen.
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