Der deutsche Kanzler Olaf Scholz traf im Ringen um einen Abbau der Spannungen in der Ukraine-Krise heute mit Russlands Präsident Wladimir Putin erstmals zu einem langen Vieraugengespräch zusammen. Scholz hatte bereits bei seinem Besuch am Montag in Kiew erklärt, dass er bei Putin für eine Deeskalation in der Ukraine-Krise werben wolle. Der Aufmarsch von Zehntausenden russischen Soldaten entlang der ukrainischen Grenze sei "nicht nachvollziehbar", meinte er.
Krisendiplomatie
Scholz bei Putin in Moskau: Dialog trotz Distanz
Scholz selbst sprach vor seiner Abreise von einer "sehr, sehr ernsten Bedrohung des Friedens in Europa". Russland hingegen betont immer wieder, keinen Angriff auf die Ukraine zu planen.
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