Serbiens Präsident Vucic"Wir schauen zu wenig in die Zukunft: Den offenen Balkan"

Serbiens Präsident Vucic über den freien Verkehr von Personen, Waren und Kapital und neues Umweltbewusstsein.

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Serbiens Staatspräsident Aleksandar Vucic
Serbiens Staatspräsident Aleksandar Vucic © (c) AP (Franc Zhurda)
 

Das Projekt "Offener Balkan" orientiert sich an vier Grundfreiheiten, die es auch in der EU gibt – darunter die Freizügigkeit von Arbeitskräften. Worin sehen Sie die zentrale Bedeutung?
Aleksandar Vucic: Wer in Skopje oder Tirana arbeiten darf, darf auch sofort überall in Serbien arbeiten. Bisher musste sich etwa ein Albaner oder Mazedonier jeden Monat beim Innenministerium in Serbien melden, um seine Aufenthaltsgenehmigung zu erneuern, das dauerte Monate. An der Grenze zu Nord-Mazedonien wird es eine eigene Spur für Firmen aus den Ländern des "Offenen Balkan"-Projekts geben. Außerdem haben wir uns auf 50 Firmen geeinigt, die ohne Bürokratie durchfahren können. Außerdem werden wir Lebensmittelkontrollen vereinfachen. Das Nächste wird die Anerkennung von Diplomen und von Zertifikaten sein, die Laboratorien ausstellen, sie gelten in allen drei Staaten. Wir machen das, was die Gründer der EU zu Beginn getan haben: einen freien Verkehr von Personen, Waren und Kapital.

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