Gastgeberin des KlimagipfelsSchottische Regierungschefin macht Druck: Sie schaffte 98 Prozent erneuerbare Energie

Nicola Sturgeon versucht, beim Kampf gegen den Klimawandel voranzugehen - und hat konkrete Taten vorzuweisen.

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Nicola Sturgeon mit den Klima-Aktivistinnen Greta Thunberg und Vanessa Nakate © AFP
 

Fast 98 Prozent seiner benötigten Elektrizität bestreitet Schottland mit erneuerbaren Energien. Vom „Saudi-Arabien für Erneuerbare“ sprechen schottische Politiker gerne scherzhaft. Der Gastgeber der UN-Klimakonferenz COP25 geht lange schon mit gutem Beispiel voran. Regierungschefin Nicola Sturgeon führt die Energieautonomie besonders gern ins Treffen, wenn es um die Unabhängigkeit Schottlands vom Vereinigten Königreich geht. Spätestens Ende 2023 will sie ein neues Unabhängigkeitsreferendum abhalten, befeuert von den Folgen des Brexit – zwei Drittel der Schotten waren ohnehin gegen die Abspaltung Großbritanniens von der EU. Doch fürs Erste habe noch die Bewältigung der Coronakrise Priorität, sagte sie kürzlich zur BBC.

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