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Tritt heute in Kraft Warum Ungarns Orbán mit seinem Homophobie-Gesetz Erfolg hat

Homosexualität eignet sich zum Reizthema wie kaum ein anderes - das weiß Viktor Orbán und nutzt es auch. Dabei ist Homophobie nichts spezifisch Osteuropäisches, im Gegenteil.

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LGBT-Protest vor dem Parlament in Budapest © AP
 

Eines kann Viktor Orbán besser als jeder andere: Mit traumwandlerischer Sicherheit findet der ungarische „Demokrator“ immer das Thema, das alle aufregt und das die Gesellschaft polarisiert.  Das Verfahren funktioniert auch in der Europäischen Union. Geht es um die EU, achtet Orbán allerdings sorgfältig darauf, immer den kleineren Teil anzuführen, nie die Mehrheit. Der Rebell will er in Europa sein, der Volkstribun, nicht der Chef. Die Pose garantiert ihm seine Macht.

Kommentare (3)
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zweigerl
3
1
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Eine stringente Analyse


Eine stringente psychologische Analyse: Der pater familias sieht sich in seiner phallokratischen Machtposition effeminiert! Die Minderwertigkeitskomplexe der Osteuropäer sind übrigens nicht erst ausgebrochen, seit der Westen den unterentwickelten Osten (mit seiner Nehmermentalität) ökonomisch prädominiert. Das zieht sich herauf aus den Türkenkriegen, der kkMonarchie, der militärischen Okkupation im 2. WK usw. Erst der exzessive Tourismus, auch der Beschäftigungstourismus plus dem Gastarbeitertreck und der Flucht vor dem Krieg hat diese Feindseligkeit beendet.

47er
2
8
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Orban ist ein durchtriebener Fuchs,

Mit diesem Gesetz will (wird) er die ihm gefährlich werdenden Oppositionsparteien spalten, somit ist ihm bei der nächsten Wahl der Sieg wiederum gewiss.

GordonKelz
15
10
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Der Mann ist ja " bemüht " ,Ordnung in...

..sein mittelalterliches DENKEN zu bringen...
Er ist halt noch nicht weit gekommen...!
Gordon