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Die CDU nach dem Machtkampf Robin Alexander: "Merkel hat ihre Partei über Jahre unterfordert"

Der Journalist Robin Alexander ist einer der intensivsten Beobachter der Politik von Kanzlerin Angela Merkel. Sein Buch handelt von ihrem Machtverfall und dem der CDU.

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Söder und Kurz
Söder und Kurz © APA/Hans Klaus Techt
 

Sie zeichnen ein sehr düsteres Bild über die CDU und den konservativen Teil der Regierung. Zerbröselt der CDU gerade ein bisschen der Laden?
ROBIN ALEXANDER: Auf jeden Fall besteht die Gefahr und das ist für Deutschland keine kleine Sache, weil die CDU ja das Selbstverständnis hat, die eigentliche Staatspartei zu sein und sich darauf auch lange ausruhte. Noch in der Corona-Krise war die Stimmung lange Zeit „wir haben das am besten im Griff auf der ganzen Welt“. Da hat man sich oft über Donald Trump oder Sebastian kurz erhoben. Man dachte, man hätte die beste Kanzlerin der Welt, die beste Regierung, die beste Verwaltung und alles liefe super. Das ist in wenigen Wochen komplett zerbröselt und jetzt lichtet sich der Corona-Nebel und wir stehen vor einem Wahljahr. Erstaunlicher Weise treten immer mehr Leute der Vorstellung näher, dass die CDU nicht mir die zentrale Partei in der nächsten Regierung ist. Das ist schon etwas Bemerkenswertes, aber das hat mit der CDU selber zu tun.

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