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Schwere KrawalleIn Nordirland sind Geister der Vergangenheit erwacht

Die Konfliktforscherin Katy Hayward über die tiefe Verunsicherung der Nordiren nach dem Brexit, Jugendlichen, die Krawalle als "Spaß" betrachten, Misstrauen gegenüber London und neuen, spaltenden Handelsbarrieren.

© AFP (PAUL FAITH)
 

Bei Krawallen in der nordirischen Hauptstadt Belfast ist am Mittwochabend ein Linienbus in Brand gesetzt worden. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, Areale zu meiden, in denen sich Menschen zusammengerottet hatten. Symbolisch: Der Vorfall ereignete sich an einer Kreuzung zwischen einem protestantischen und einem katholischen Wohnviertel. Zu schweren Ausschreitungen war es in Nordirland bereits am Osterwochenende gekommen: Gruppen von überwiegend Jugendlichen - selbst 13- und 14-Jährige waren darunter gewesen - hatten unter anderem in Newtownabbey, Carrickfergus und Londonderry Polizisten mehrere Nächte in Folge mit Steinen, Flaschen und Molotow-Cocktails beworfen. Mehrere Autos waren angezündet worden. Etwa 40 Beamte sind bei den nächtlichen Krawallen mittlerweile verletzt worden.

Kommentare (1)
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fans61
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Lesenswert?

War ja leider nach dem Brexit zu erwarten.

Überrascht mich leider nicht.