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Nach doppelter WahlniederlageDie CDU sieht jetzt ihren Nimbus als Regierungspartei bedroht

Lässt sich das Debakel in Stuttgart und Mainz nur mit der Maskenaffäre erklären? In Berlin rauft sich die Union nach den Landtagswahlen die Haare. Sorgen machen muss sich der neue CDU-Chef Armin Laschet: Seine Kanzlerkandidatur steht in den Sternen.

Es sieht nicht gut aus für Armin Laschet
Es sieht nicht gut aus für den neuen CDU-Chef Armin Laschet © AFP
 

Das Superwahljahr hat für die Partei, die  auch nach der Ära Angela Merkel aus dem Kanzleramt heraus regieren will, denkbar schlecht angefangen. Beim Parteitag Mitte Januar, der Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet zum  Vorsitzenden kürte, träumte die CDU noch davon, bald zwei weitere Länderchefs stellen zu können. Seit Sonntag ist dieser Traum nicht nur endgültig ausgeträumt, die historisch schlechtesten Ergebnisse in den früheren Parteihochburgen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kratzen weiter am Ruf der CDU, speziell in Krisenzeiten eine Art natürliche Regierungspartei zu sein. Präsidiumsmitglied Norbert Röttgen spricht von „ehemaligen Stammländern“.

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