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Weißrussland Kalesnikava als "Extremistin"angeklagt, ihr drohen zwölf Jahre Haft

Schlechte Nachrichten für die seit acht Monaten inhaftierte weißrussische Oppositionsführerin: Wegen ihrer Proteste wurde nun Anklage erhoben; dass sie in absehbarer Zeit wieder aus dem Gefängnis kommt, erscheint unmöglich.

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Die weißrussische Oppositionelle Maria Kalesnikava (Kolesnikowa) © AFP
 

Wie soll ein Volk einen Herrscher loswerden, der sich von einer "Wahl" zu nächsten die Amtszeit verlängert und Proteste mit brutalster Repression  niederschlägt? Die Weißrussen haben in den vergangenen Monaten zu Hunderttausenden ihr Leben und ihre Freiheit riskiert, doch Alexander Lukaschenko scheint weiter fest entschlossen, den Scheidungswillen seines Volkes auszublenden und auszusitzen. Jetzt wurden gegen die im September vom KGB entführte Oppositionsführerin Maria Kalesnikava (Kolesnikowa), einst Teil der Frauen-Trios rund um Swetlana Tichanowskaja, Anklage wegen Extremismus und Verschwörung erhoben. Ihr drohen zwölf Jahre Haft. Sie selbst weist die Vorwürfe als politisch motiviert zurück.

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