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Athen und Ankara gesprächsbereitGasstreit im Mittelmeer: Gefährlichster Krisenherd in Europa

Griechenland und die Türkei beginnen an diesem Montag in Istanbul Gespräche über die Beilegung eines jahrzehntealten Streits: die Abgrenzung ihrer Wirtschaftszonen im Mittelmeer. Die Materie ist kompliziert. Aber es könnte eine Lösung geben.

Streitpunkt Wirtschaftszone im Mittelmeer. In Istanbul starten heute historische Gespräche zwischen Griechenland und der Türkei © AFP
 

Athen und Istanbul sind weniger als eine Flugstunde voneinander entfernt. Aber weil es wegen der Covid-Pandemie derzeit auf der Route keine Linienflüge gibt, musste die griechischen Delegation am Sonntag über Nordgriechenland auf dem Landweg an den Bosporus reisen. Kompliziert war nicht nur die Anreise, auch die Materie ist es. Keiner weiß das besser als Pavlos Apostolidis, der Chef der griechischen Delegation. Der 78-jährige Botschafter a.D. leitete schon in den 2010er Jahren die Sondierungsgespräche mit der Türkei über die Wirtschaftszonen. Sie wurden 2016 ohne Einigung abgebrochen. Dort soll Apostolidis nun anknüpfen.

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