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LipaDas Ringen um die Migranten in Bosnien

8000 Menschen werden in Bosnien zum Opfer einer politischen Blockade. Die Bevölkerung leidet ebenfalls. Die Lage spitzt sich zu.

Migranten kehren ins Lager zurück
Migranten kehren ins Lager zurück © (c) AP (Kemal Softic)
 

In Bosnien dauert die Krise um die Unterbringung von Migranten in ein winterfestes Lager an. Am Dienstag hätten rund 700 Migranten vom nicht winterfesten Lager Lipa bei Bihac in eine leere Kaserne gebracht werden sollen, die 40 Kilometer von Sarajewo entfernt ist. Dieser Plan führte zu Protesten der Anwohner in der Umgebung der Kaserne, daher scheiterte der Plan. Weder die 700 Männer noch die Busfahrer wurden in diesen fast zwei Tagen auch nur einigermaßen mit Nahrung und Getränken versorgt. Schließlich wurde die Verlegung aufgegeben und die Migranten mussten wieder in Lipa übernachten, wo einige zusätzliche Zelte aufgestellt wurden, die aber ebenfalls nicht winterfest sind.

Kommentare (6)
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Hardy1
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Zum Glück.....

.....haben wir keine SPÖ - Grün - NEOS Regierung.....denn dann wären all diese jungen Männer schon längst in Österreich.....

Balrog206
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Naja

Das Motto der Spö , neue Wähler braucht das Land bzw. die Spö !

Lamax2
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Druck auf Bosnien

Der Regierung kann man das nicht in die Schuhe schieben.Bosnien kämpft selber ums Überleben. Man sieht außerdem sehr genau, das es nicht an der Regierung liegt, sondern dass die Menschen, die selber in Not sind, das einfach nicht wollen, dass sie von Migranten-Männern überschwemmt werden. Kann man ihnen das übel nehmen?

HannesK
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Unwille auf allen Ebenen...

Der Unwille der Behörden hängt mit dem Unwillen der moslemischen Bevölkerung zusammen, die mit tausenden Flüchtlingen (gleichfalls Moslems!) als Nachbarn eher schlechte Erfahrungen machte. Bosnien, als eines der ärmsten Länder am Balkan, kann verständlicherweise bei bestem Willen die Flut der Flüchtlinge nicht bewältigen. Dazu kommen die nicht ungefährlichen politischen Verhältnisse/Uneinigkeiten auf allen Ebenen. Korruption ohne Ende, Rechtsunsicherheit usw. Keine Gemeinde in Österreich, kein Politiker, kann Bosnien korrekt einen Rat zur Lösung vermitteln....Wenn Österreich so rasch wie für Kroatien (Erdbeben) zahlreiche Wohncontainer und Zelte schicken kann, weshalb nicht für die bedauernswerten Flüchtlinge in Bosnien?

altbayer
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Kroatien

Weil die Österreicher zusätzlich zum Staat auch von sich selbst aus Hilfe für Kroatien organisiert haben - die Hilfe für Kroatien ist den Menschen in Österreich ein Bedürfnis,
Für Wirtschaftsmigranten, die in Bosnien nur darauf warten illegal in die EU zu kommen, hat die Mehrheit der Bevölkerung kein Verständnis mehr.

Trieblhe
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@altbayer

Genau das ist der Punkt. 👍🏻