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Steirische Aktivistin auf Lesbos"Ich habe Badewannen gekauft, um Babys vor Überschwemmungen zu schützen"

Die steirische Aktivistin Doro Blancke hat den Großteil ihrer letzten Monate auf Lesbos verbracht, um vor Ort Hilfe zu leisten. Seit wenigen Tagen ist sie für einen Zwischenstopp in Graz und berichtet von ihren Erfahrungen.

Ohne die dutzend Geflüchteten, die bereits immer auf Doro Blancke und den Wagen mit den Essenslieferungen warten, um bei der Verteilung zu helfen, wäre es ein Ding der Unmöglichkeit alle 400 Diabetikerinnen des Camps mit Essen zu versorgen. © Doro Blancke/Privat
 

Das mit der Hoffnung ist so eine Sache. Man muss daran glauben, dass Besserung in Sicht ist. Im Flüchtlingslager Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos können die Menschen auf die Großmut einiger Großherziger setzen, die in Privatinitiativen anreisen, um zu helfen. Eine von ihnen ist die Steirerin Doro Blancke, die den Großteil der letzten drei Monate als Helferin vor Ort war. Sie verteilt gemeinsam mit einer NGO und geflüchteten Freiwilligen aus dem Camp täglich 400 Essen an Diabetiker.

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Danke für Ihr Verständnis.

HannesK
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Große Hochachtung für Frau Blancke - kein Applaus für Schallenberg!

Frau Blancke, bitte dreimal vor den Vorhang und viel Applaus und große Hochachtung für ihre Einsätze!!
Weshalb die griechische Regierung nicht willens ist, im Lager eine Stromversorgung bereit zu stellen, möge doch dieser Herr Schallenberg einmal klären - wäre besser als Worthülsen, wie sie halt von Ministern pausenlos verkündet werden....Herr Außenminister treten Sie in Kontakt mit der typischen Balkan-Regierung in Athen und stellen Sie sich in den Dienst eines Weihnachtmannes!!!!

altbayer
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Eigeninitiative

Wie wäre es, statt auf die Regierung zu schimpfen, mit der Einrichtung eines Spendenkontos für die Migranten?
Damit könnten dann Hotels auf der Insel bezahlt werden. Vielleicht finden sich ein paar Hoteliers auf der Insel...
Wobei ich glaube dass die Österreicher lieber ihr Geld an Wutbauern spenden, und die Griechen lieber ihre Hotels leer stehen lassen.
Ich würde sagen:Rasches EU-Asylverfahren auf der Insel. Positive auf alle EU Länder aufteilen- negative zurück in die Heimat

rebuh
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Auf ALLEgeht nicht!

Ihr wisst ALLE wo die nur hin wollen!

LOEWEGRAZ
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Warum sind dort Babys...

Ständig wird uns erzählt das es dort hauptsächlich unbegleitete Minderjährig gibt. WOher dann die Babys. Diese Menschen haben die sichere Türkei verlassen und ihre Kinder höchster Gefahr ausgesetzt. Alle wollen immer nur nach Deutschland , Schweden die Niederlande oder Österreich , weil diese Staaten die beste Versorgung gewährleisten..

reschal
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@LOEWEGraz

Was würden denn Sie tun, in deren Lage? Aber jetzt nicht schummeln gell!

Mein Graz
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@LOEWEGRAZ

Wer erzählt, dass dort "hauptsächlich unbegleitete Minderjährige" leben? Ich hab das noch nirgends gelesen, ganz im Gegenteil lese ich häufig, dass dort auch Familien untergebracht sind - und manche sind schon seit Jahren in diesen Lagern auf den griechischen Inseln!

Müssen Menschen, die jetzt seit Jahren auf Hilfe hoffen, darauf verzichten, Kinder zu bekommen?
Und wenn die Familien aus der Türkei geflüchtet sind, glaubst du, dass es ihnen in der Türkei besser ergangen ist - oder sind sie vom Regen in die Traufe gekommen?

Minderjährig ist man bis 18 Jahre. Es ist dir schon bekannt, dass es - sogar in Österreich - minderjährige Eltern gibt - und das auch ohne verheiratet zu sein....

RonaldMessics
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Aber die Hauptsache...

...für die UNSRIGEN ist, wir bekommen zum Weihnachtsfest genug in unsere Krägen. Und die Politik muss um weiterhin gute Akzeptanzquoten zu haben das grässliche Spiel auf Kosten von vielen Menschen weiter bespielen. Ja keine Flüchtlinge aufnehmen, aber christliche Werte verteidigen, nur die meisten verstehen darunter nur mehr die materiellen Werte.

theislanton
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Kinder nach Lesbos

Ich würde vorschlagen, dass unserer empathischer Herr Außenminister seine Kinder in den Weihnachtsferien nach Lesbos schickt, damit sie die großartige Hilfe Österreichs im dortigen Flüchtlingslager "genießen " können.

evalesacher
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Lesbos

Was soll das😡

nussrebell
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Was haben bitte...

... die Kinder des Außenministers damit zu tun??

theislanton
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Der Herr Außenminister sagt doch, er selbst habe auch Kinder .

Und er habe großes Verständnis für die Situation auf Lesbos.

Ba.Ge.
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Wäre es irgendjemanden geholfen,

wenn dort zusätzliche - wahrscheinlich in dem Fall sogar fällig überforderte - Menschen wären? 🤔
Manchmal frage ich mich schon, wieviele über so manche Aussagen nachgedacht wird...

RonaldMessics
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Mich motzen unsere.....

...im Überfluss lebenden egoistischen Mitmenschen, die sich gegen eine rasche Aufnahme und menschenwürdige Versorgung stemmen immer mehr an. Sie entwickeln sich zu jenen Kotzbrocken, die dann im Scheine ihres durch Konsumartikel überbordenden Christbaumes nach ihre christlichen Werte gesichert haben wollen.

reschal
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Christliche Werte

Könnte es sein, dass die Leute die sie "ankotzen" von christlichen Werten gar keine Ahnung haben? Bitte nicht alles vermischen!

RonaldMessics
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sie haben von den ....

...wirklichen christlichen Werten zwar eine Ahnhung, möchten sie aber nur auf sich beziehen, oder auf materielle Werte.

ichbindermeinung
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Griechenland hat 700 Millionen im März von der EU bekommen

die Griechen haben im März 700 Mio. von der EU für die Migrantenversorgung u. für die Infrastruktur bekommen u. noch immer sieht man Fetzenzelte auf den Photos. Warum bringt man die Migranten nicht in den zuhauf vorhandenen Hotels unter.

Henry44
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Es wird wohl so sein, dass Griechenland das Lager als Abschreckung so belässt.

Flüchtlinge in der Türkei, die diese Bilder sehen, werden sich hüten, in ein Boot nach Lesbos zu steigen, um dort in einer Hölle zu landen.

Die Hauptverantwortung für diese menschenunwürdigen Zustände liegt bei Griechenland, aber es gibt auch eine Mitverantwortung aller europäischen Staaten. Die ständig wiederholten Ausreden der türkisen PolitikerInnen, warum Österreich nicht einmal 100 Kinder aufnehmen will, sind unerträglich. Wie die oft zitierte Hilfe vor Ort wirkt, kann man sich anschauen, wenn man nur will.

Österreich kann die Welt nicht retten und auch nicht das Flüchtlingsproblem lösen, könnte aber eine beschränkte Anzahl von Menschen aus diesem Elend in Lesbos erlösen. Es würde schon helfen, bereits anerkannte Flüchtlinge zu übernehmen, so dass sich die Frage nicht stellen würde, ob Fluchtgründe im Sinne der Genfer Konvention vorliegen oder ob es sich um Einwanderer handelt, die die Asylschiene benützen, um die Bedingungen für eine legale Einwanderung zu umgehen.