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Sicherheitsdekrete entschärft Flüchtlinge: Italiens Häfen sind wieder offener

Italien entschärft Salvini-Dekrete. Strafen für Hilfsorganisationen werden abgemildert. Mehr Rechte für Migranten.

Der britische Street-Art-Künstler Banksy finanziert ein Boot, das Flüchtlinge im Mittelmeer retten soll © AP
 

Die „Sicherheitsdekrete“ waren die Grundpfeiler der migrationsfeindlichen Politik von Ex-Innenminister Matteo Salvini in Italien. 2018 und 2019 verfügte der Chef der rechten Lega und stellvertretende Ministerpräsident das Verbot der Hafen-Einfahrt von Schiffen, die Flüchtlinge im Mittelmeer aufgegriffen hatten. Die betreffenden Nichtregierungsorganisationen (NGO) mussten sich auf die Beschlagnahmung ihrer Boote gefasst machen. Auf die Verantwortlichen warteten drakonische Strafen in Höhe von bis zu einer Million Euro. Viele Italiener applaudierten Salvini für diese Gnadenlosigkeit, andere waren fassungslos angesichts der „Politik der geschlossenen Häfen“.

Kommentare (3)

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sugarless
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Arbeitsplätze

Wir brauchen eh junge Arbeitskräfte. Dank Corona gibts in Europa Hunderttausende neue Arbeitsplätze

Sam125
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Wenn die Italiener die Migranten, die nun in Italiens Häfen anlegen werden,auch

selbst Asyl gewähren und die Migranten nicht weiter nach Österreich reisen,dann ist das eine rein italienische Angelegenheit,denn Italien hat im gegenteil zu Österreich, (wir haben 2019 pro 1Mio/1550 positive Asylanträge ausgestellt! )im vorigen Jahr nur 515 Migranten pro 1 Million Einwohner,positive Asylanträge ausgestellt!! Ja,auf der einen Seite muss die EU hauptsächluch an Italien und Frankreich Coronakredite über 465 Mio Euro gewähren,die sie nicht zurückzahlen werden und brauchen und auf der anderen Seite lassen sie wieder alle Schiffe in ihren Häfen andocken! Wenn es da keine Absprache mit Frau Merkel gegeben hat!?

Sam125
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Sam125 ,sollte natürlich heißen:

465 MILLIARDEN EURO nicht zurückzuzahlende Coronakredite! Sorry!