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HöchstrichterinJetzt ist es fix: Trump nominiert Barrett

US-Präsident Donald Trump hat seine Nominierung für die freie Stelle am Obersten Gerichtshof verkündet. Amy Coney Barrett ist wie erwartet seine neue Höchstrichterin.

Trump announces Supreme Court nominee
Amy Coney Barrett mit US-Präsident Trump Samstagnacht (unserer Zeit) im Weißen Haus © AFP
 

Um 23 Uhr unserer Zeit war es Samstagabend definitiv: US-Präsident Donald Trump hat  seine Nominierung für die freie Stelle am Obersten Gerichtshof verkündet. Er nominierte Amy Coney Barrett als Nachfolgerin der verstorbenen liberalen Richterin Ruth Bader Ginsburg.

Kommentare (6)

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Charly911
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Es ist ein absoluter Schwachsinn,

Dass ein President so kurz vor seiner eigenen Wahl eine Höchstrichterin auf Lebenszeit bestimmen kann, die die Macht hat, die Zukunft der USA bis zum ableben zu bestimmen.

dieRealität2020
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Ich denke trotz auf Grund von steigenden in der US Gesellschaft sichtbaren Unzulänglichkeiten in den USA die Wahl für die US Gesellschaft zielführend richtungsbildend sein kann.

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Als Höchstrichterin ist sie nicht nur bei Grundsatzentscheidungen zur Abtreibung (was nur einen Bruchteil der Zuständigkeit bedeutet), sondern auch zu den übrigen Grundsatzentscheidungen mit ihrer „konservativen“ Stimme zuständig. Gerade in den heutigen Zeiten ist ein gewisser Konservatismus mehr denn je gefragt. Dazu ist „festzuhalten“ und was bekannt ist, dass im gesamten US Rechtswesen 90% der Rechtsprechung letztendlich auf Grund von Höchstgerichtsentscheidungen basiert.
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Was hier in Europa und in der EU mit seinen Mitgliedstaaten abläuft können wir seit Jahrzehnten vor Ort sehen. Die Tendenz zeigt uns seit Jahrzehnten, dass die Grundrechte und nahezu alle gesetzlichen lebensbedingten Bestimmungen in Richtung zur Liberalität immer mehr auseinandertriften.

Patriot
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Diese Entscheidung betrifft nicht uns Österreicher/innen.

Darum ist sie mir ziemlich wurscht!

dieRealität2020
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nur es gibt Österreicher

die geschäftsmäßig durch 50 Jahre und auch privat mit Menschen (Patenschaften und ihr Umfeld) durch diese Zeit in den USA durch wechselseitige Kontakte (gegenseitige Besuche) verbunden sind und daher an manchen Teilen der US Gesellschaftspolitik reges Interesse haben.

hbratschi
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da kommt dann...

...eine zweite sarah palin in eine der einflussreichsten positionen. und ich glaub nicht, dass das wirklich gut ist. trump sorgt für verbrannte erde...

dieRealität2020
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meine Ansicht, da führt kein Weg bei dieser Kanditatin vorbei,

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schon allein für die konservative Partei ist es einerseits für die bundesweiten Entscheidungsträger in den Gremien größtenteils ein wichtiger Bestandteil ihrer Ideologie und andererseits für Millionen Wähler die gegen die Abtreibung sind, wenn auch unter besondreen Voraussetzungen.
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Hier könnte man sagen, dass viele Frauen einerseits manche Abtreibungsgesetze kritisieren, aber andererseits sind sie nach einer vorerst nicht gewollten Geburt, von dem Wunder Mensch verständlicherweise eingenommen und froh sind, nicht abgetrieben zu haben. Das bewirken immer die veränderten Umstände.
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Grundsätzlich muss das jede Frau für sich selbst entscheiden, auch in einer nicht gebundenen Lebensgemeinschaft.
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Der Nebeneffekt wird sich bei den Wahlen zeigen.