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BrasilienErstmals mehr als tausend Corona-Tote an einem Tag

Land liegt bei Infektionszahlen weltweit an dritter Stelle. Auch in Chile stark steigende Zahlen bei Neuinfektionen und Todesfällen.

© APA (AFP)
 

In Brasilien sind erstmals mehr als tausend Todesopfer der Corona-Pandemie innerhalb von 24 Stunden verzeichnet worden. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, wurden seit dem Vortag 1.179 Todesfälle registriert. Auch in Chile gibt es stark steigende Zahlen bei Neuinfektionen und Todesfällen.

Die Gesamtzahl der offiziell gezählten Todesfälle durch das neuartige Coronavirus in Brasilien stieg auf 17.971. Die Zahl der verzeichneten Infektionen wuchs dem Ministerium zufolge um 17.408 neue Fälle auf 271.628. Bei den Infektionszahlen liegt Brasilien weltweit inzwischen auf dem dritten Rang hinter den USA und Russland.

Um 15-faches höher?

Nach Schätzungen von Experten könnten die Infektionszahlen in Brasilien jedoch um das 15-fache höher sein als offiziell erfasst. In dem bevölkerungsreichsten lateinamerikanischen Land wird eine gewaltige Dunkelziffer vermutet, da es dort nur in relativ geringem Umfang Corona-Tests gibt. Experten erwarten zudem, dass der Höhepunkt der Ausbreitung des neuartigen Virus in Brasilien erst im Juni erreicht wird.

Dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird vorgeworfen, die Corona-Krise in seinem Land herunterzuspielen. Die von dem Virus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 bezeichnete der ultrarechte Staatschef in der Vergangenheit als "kleine Grippe".

Auch in Chile starker Anstieg

In Chile ist innerhalb von 24 Stunden die höchste Zahl an Corona-Todesfällen und Neuinfektionen seit Ausbreitung des Virus in das Land registriert worden. 3.520 Menschen hätten sich neu angesteckt, 31 Erkrankte seien gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Seit dem ersten Auftreten des neuartigen Virus in dem südamerikanischen Land Anfang März gab es damit laut den offiziellen Statistiken fast 50.000 Infektionen und mehr als 500 Todesfälle.

In der Hauptstadt Santiago de Chile gilt seit Freitag eine strikte Ausgangssperre, um die rasante Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Dagegen gibt es zunehmend Proteste: "Wir haben Hunger" oder "Wir müssen arbeiten, wir brauchen Unterstützung" waren einige der Protestrufe, die in den ärmsten Vierteln von Santiago zu hören waren. Zudem gab es Plünderungen. Angesichts der Lage wurde am Dienstag die Armee in die betroffenen Armenviertel geschickt.

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Danke für Ihr Verständnis.

koko03
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Na hoffentlich lesen die BLAUEN

diesen Bericht 🙏🙏

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roots3
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liebe verantwortungsvolle KLZ Redakteure...

.... schauts bitte, dass uns unsere 6 Kranken noch längere Zeit erhalten bleiben, wie stehen wir sonst vor der Welt denn da???

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dude
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Würden'S lieber in Brasilien leben, roots?

Oder in Ecuador, oder in Chile, oder in den USA, oder in England? Anders kann ich Ihren Zynismus gegenüber der in Kärnten so harmlos verlaufenen Corona-Welle nicht verstehen.
Und falls Sie lieber in Schweden leben wollen, lesen Sie sich bitte den aktuellen Leitartikel in der Kleinen Zeitung online durch! Dort geht es sowohl gesundheitlich , als auch wirtschaftlich alles andere als rosig zu, berichtet eine dort lebende Kärntnerin.

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