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Über 1,5 Millionen InfektionenTrump: Hohe Fallzahl ist Auszeichnung für gute Tests

Ein Drittel der bestätigten 4,9 Millionen Infektionen weltweit in den USA - der amtierende US-Präsident sieht darin indes kein schlechtes Zeichen.

US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald Trump © (c) AP (Evan Vucci)
 

US-Präsident Donald Trump kann der Vielzahl an nachgewiesenen Corona-Infektionen in den USA - mehr als 1,5 Millionen - etwas positives abgewinnen. Er betrachte es nicht als "schlechte Sache", dass es so viele nachgewiesene Infektionen im Land gibt.

"Ich betrachte es in gewisser Hinsicht als gute Sache, weil es bedeutet, dass unsere Tests viel besser sind", sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) im Weißen Haus. "Ich betrachte es als Auszeichnung, wirklich, es ist eine Auszeichnung." Wenn man wie in den USA fast 14 Millionen Menschen teste, finde man auch mehr Fälle, sagte er.

Mehr Infektionen insgesamt als in jedem anderen Land

Trump stellt immer wieder heraus, dass in den USA viel mehr getestet wird als in anderen Ländern. Fast jede dritte der fast 4,9 Millionen bestätigten Infektion weltweit entfällt auf die USA, wo rund 330 Millionen Einwohner leben. In keinem anderen Land gibt es mehr nachgewiesene Infektionen.

Die Fallzahlen der einzelnen Länder lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und der erwarteten hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.


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Kommentare (3)

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Lodengrün
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Klar und

die Toten weisen auch auf seine fantastische Gesundheitspolitik hin.

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wintis_kleine
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Es ist nur zu befürchten

dass das für seine republikansichen Gefolgsleute und die unkritische Wählerschaft die "einzige und echte Wahrheit" ist und alles andere sind
"Fake News".
"God bless Amerika"...........vor solchen Manipulisten!

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Think_simple
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9
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Die Zahlen....

Nun, liest man Trump, kommt unweigerlich gleich einmal ein oje oje in den Kopf.
Dabei, ja klar, stimmt das schon - je mehr man testet, desto mehr Infektionen kann man diagnostizieren, sehr gut, Mr. President!
ABER: es hat sehr wohl auch in anderen Ländern eine sehr hohe Testquote gegeben, sowie stichprobenartige Tests von ganzen Ortschaften und Bevölkerungsschichten. Diese brachten das Ergebnis, dass die Dunkelziffer an Infektionen, also jene, bei denen die Infektion (nahezu) ohne Symptome verläuft, wesentlich geringer ist, als zuerst angenommen.
Somit bringen auch extrem hohe Testzahlen nicht zwangsläufig höhere Fallzahlen mit sich.
Und ich denke doch auch, dass die Anzahl der Tests keinen Einfluss auf die doch auch signifikant hohe Anzahl an Toten hat...

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