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Wegen CoronaBundesheer reduziert Truppen im Ausland

In Absprache mit internationalen Organisationen werde vorläufig reduziert, der Schutz der Soldatinnen und Soldaten habe laut Tanner oberste Priorität.

Klaudia Tanner
Klaudia Tanner © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Das Bundesheer reduziert als Reaktion auf die Corona-Krise vorübergehend die Einsatzstärken der Auslandseinsatzkontingente. Dies geschehe "im Gleichklang mit anderen europäischen Truppenstellern und in Absprache mit den internationalen Organisationen", so das Verteidigungsministerium am Dienstag in einer Aussendung. Die Einsatzfähigkeit der jeweiligen Missionen blieben weiterhin sichergestellt.

Die Maßnahme diene der "Sicherstellung der medizinischen Versorgung der Auslandseinsatzkontingente sowie als Sorgfaltsmaßnahme gegenüber den eingesetzten Soldatinnen und Soldaten", informierte das Ministerium. Ressortchefin Klaudia Tanner (ÖVP) habe die Maßnahmen persönlich freigegeben. "Wir stehen im Spannungsfeld zwischen internationaler Solidarität und der Fürsorgepflicht gegenüber unseren Soldatinnen und Soldaten. Ihr Schutz hat oberste Priorität", so die Ministerin.

Rückhohlaktion

Das Bundesheer wird Personen aus den Einsatzräumen zurückholen, die nicht unmittelbar und dringend an der Erfüllung der Missionsziele beteiligt sind. Dies betrifft laut Ministerium vor allem Personen, die aufgrund ihres Alters einer Risikogruppe angehören bzw. nationale Unterstützungselemente. Bei Kleinmissionen könne es zu verstärkten Maßnahmen kommen. So wurde etwa die Ausbildungstätigkeit der EU-Trainingsmission in Mali eingestellt.

"Bei allen Entscheidungen in diesem Zusammenhang werden die medizinischen Möglichkeiten in den Einsatzgebieten sowie die möglichen Kapazitäten für eine Rückholung von infizierten Personen berücksichtigt", betonte das Ministerium. So habe man bereits Angehörige aus Mali und Bosnien-Herzegowina unter intensivmedizinischer Betreuung zurückgeholt. Die heimkehrenden Soldaten werden nach ihrer Rückkehr in eine 14-tägige Heimquarantäne entlassen.

Situation wird beobachtet

Die Entwicklungen in den Einsatzgebieten werden laut Verteidigungsministerium genau beobachtet, um gegebenenfalls gemeinsam mit den internationalen Partnern weitere Maßnahmen treffen zu können. Derzeit stellt das Österreichische Bundesheer 1.466 Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz mit Schwergewicht auf dem Balkan und im Nahen Osten. Dazu kommen noch kleinere Missionen in Afrika, Osteuropa und Afghanistan sowie in der maritimen Mission der EU im Mittelmeer. Wie viele Soldatinnen und Soldaten heimgeholt werden, ging aus der Aussendung nicht hervor.

Kommentare (4)
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georgXV
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unsere Zwergenarmee leistet sich 160 (mehr oder weniger) Generäle und Brigadiere !!!

und was machen diese Parteisoldaten (ALLER Parteien) während der Corona-Krise ?
O.K., ein bis zwei handvoll (vielleicht auch vier handvoll) sind im Rahmen der "Krisenbewältigung" beschäftigt.
Und ein paar kümmern sich um die Truppenreduzierung im Ausland.
Aber was macht der große Rest ?

Shiba1
6
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Unsere Truppen

haben im Ausland überhaupt nichts zu suchen. So schauts aus.

unterhundert
6
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Diese Frau,

als Ministerin, untragbar. Es scheint, die verteidigt sich nur Selbst.

georgXV
4
14
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ENDLICH ...

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