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75 Jahre Auschwitz-BefreiungAm Anfang waren Hass und Verhetzung

Essay. Wie kein anderer Ortsname steht „Auschwitz“ für den Holocaust, den Massenmord, den das Regime der Nationalsozialisten an den europäischen Juden verübte. Vor 75 Jahren wurde das Vernichtungslager befreit.

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© (c) Jovan - stock.adobe.com (JOVAN NJEGOVIC DRNDAK)
 

Es ist der 27. Jänner des Jahres 1945. Ein Samstag, für Juden der Sabbat, der siebente Tag in der Woche, ein Feiertag. In den Morgenstunden dringt eine Aufklärungseinheit der Roten Armee zum Lager Auschwitz III Monowitz vor. Die Soldaten finden an die 600 zum Skelett abgemagerte Menschen vor und Berge an Leichen. Am Nachmittag erreichen die Rotarmisten das Hauptlager des Konzentrationslagers Auschwitz und die Vernichtungsstätte Birkenau. Nur wenige SS-Männer leisten Widerstand, die meisten haben längst mit dem Näherrücken der Front das Weite gesucht. Sie schleppen 60.000 noch gehfähige Häftlinge mit, auf den Todesmarsch in Richtung Westen. Häftlinge, die zusammenbrechen und nicht mehr weiterkönnen, werden sofort erschossen.

Kommentare (3)

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SoundofThunder
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Hass und Verhetzung

Gibt es nach wie vor.

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crawler
0
1
Lesenswert?

Auch von solchen

wo man es nicht erwarten würde.

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Fotomandalas
0
17
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Es ist so grauenvoll

Es ist fuer mich nicht nachvollziehbar, was Menschen antreibt, solche grausamen Vernichtungsstrategien zu erfinden, ist das der Teufel, der aus den Menschen sein Werkzeug macht, genauso wie Gott durch gute Menschen wirken kann? Wie wird jemand so grausam? Was ist diesen grausamen Menschen passiert, ich bin immer wieder vollkommen erschüttert darüber, vor allem , weil es noch noch immer oder wieder Verherrlichung dafür gibt. Mensch wach doch endlich auf.

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