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Frage der WocheIst die gezielte Tötung als Mittel der Politik legitim?

Die Ermordung eines iranischen Generals mittels einer US-Drohne war Rache. Eine Tötung als Akt der Vergeltung ist nur legitim, wenn der Staat gleichsam in Notwehr handelt.

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In der iranischen Stadt Raschd protestieren Demonstranten gegen die Tötung von General Quassem Soleimani
In der iranischen Stadt Raschd protestieren Demonstranten gegen die Tötung von General Quassem Soleiman © (c) SOPA Images/LightRocket via Gett (SOPA Images)
 

War die gezielte Tötung Kassem Soleimanis ein legitimes Mittel der Politik im Kampf gegen den Terror? Vorweg einige Fakten: Soleimani, iranischer Offizier im Generalsrang, kommandierte die Al-Kuds-Brigaden, die durch revolutionäre Operationen außerhalb des Irans einen weltweiten islamischen Staat herbeiführen wollen. Die Al-Kuds, die mit anderen islamistischen Organisationen kooperieren, werden von den USA als Terrororganisation eingestuft.

Kommentare (9)

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redniwo
0
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Ist uns die Frage wirklich klar?

Ist gezielte Tötung legitim, ist ungezielte Tötung dann legitim? Ist Tötung irgendwann legitim?
Na gut, lasst uns Regeln definieren , dann werden wir sehen wie fortgeschritten wir Menschen sind.

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heri13
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Nein!

Den das ist MORD der Sonderklasse.
Das ist verabscheuungswürdig!

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pesosope
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heri13

finden Sie?
Dann hätte man natürlich auch Hitler nicht rechtzeitig töten dürfen?

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redniwo
0
1
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Das zeigt die Lösung.

Selbst einen Hitler muss man nicht als allmächtige Bestie töten, das ist genau dann nicht nötig, wenn ihm keiner der ach so guten Menschen Gefolgschaft leistete. Alle diese schlimmen Despoten sind nur gefährlich, weil wir Menschen ihnen die Macht durch gehorsam verleihen.

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heri13
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soweit die geschichte stimmt,

hat sich der Massenmörder selbst gerichtet!

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jaenner61
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das alte sprichwort

wer wind sät wird sturm ernten, bewahrheitet sich in diesem fall für alle beteiligten.

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wjs13
1
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Gezielte Tötung

bei Osama bin Laden hätte man dies mit viel Bauchschmerzen noch so sehen können. Suleimani war der Befehlshaber von kriegführenden Truppen auf fremdem Territorium ist also im Krieg gefallen. Als Kriegsopfer, also Opfer, kann ich ihn nicht sehen. Der Kriegszündler hat bekommen was er verdiente.

Die Schuld der USA am Nahost-Chaos ist davon unabhängig. Erdöl ist sicher ein wichtiger Faktor, aber der Schaden für Europa ist denen wichtiger und zwar allen Administrationen, auch denen der Demokraten.

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Amadeus005
1
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USA und UK haben den Nahen Osten am Gewissen

Sei es durch die Förderung des Schahs im Iran, oder jener der Förderung Hussains im Irak. Es ging der USA immer um das Erdöl. Genau damit jene “Industriellen”, die zur selben Zeit (also vor rund 70 Jahren) mit Erdöl das große Geschäft machen. Das haben sie geschafft, in dem sie den öffentlichen Verkehr in den USA nieder gefahren haben (siehe Straßenbahnen in Los Angeles) und Autos und Straßenbau forciert haben.
Könnte man glatt schließen, dass die “Industriellen” und deren Nachfolger für die heutigen Hauptprobleme verantwortlich sind: Ausbeutung, die Flucht, Terror und Krieg erzeugt; sowie CO2 und andere Umweltprobleme.

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Geerdeter Steirer
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Diesen Innterptetaionen kann man im Sinn keine Gegenfragen stellen, es sind die realistischen korrekten Beschreibungen des Übels!

Beide Seiten (die USA wie der Iran) haben einen maßgeblichen Anteil daran zu verantworten!
Der Mega Zündler und Initiator ist in vorderster Linie der Egomane Trump! Das die fanatistischen Glaubenskrieger des Irans jedoch auch ihre Anteile dazu beitragen ist auch Fakt!!
Schlicht und einfach grauenhaft, respektlos, würdelos und verabscheuungswürdig!

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