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Verstörende BilderKreml-Kritiker Nawalny erneut gewaltsam festgenommen

Nawalny hatte zuvor selbst ein Video vom Beginn der Durchsuchung veröffentlicht. Darauf ist zu sehen, wie die Tür seiner Stiftung mit einer Bohrmaschine und einer Säge aufgebrochen wird.

Alexei Navalny
Alexei Navalny © (c) AP (Alexander Zemlianichenko)
 

Die russische Polizei hat den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny am Donnerstag erneut festgenommen. Zuvor wurde das Büro seiner Anti-Korruptions-Stiftung in Moskau durchsucht, wie Nawalnys Sprecherin Kira Jarmisch mitteilte. "Alexej wurde gewaltsam festgenommen und mitgenommen. Er hat sich nicht gewehrt", schrieb Jarmisch im Onlinedienst Twitter.

Nawalny hatte zuvor selbst ein Video vom Beginn der Durchsuchung veröffentlicht. Darauf ist zu sehen, wie die Tür seiner Stiftung mit einer Bohrmaschine und einer Säge aufgebrochen wird. Die russischen Behörden äußerten sich zunächst nicht dazu.

Prominentester Putin-Kritiker

Nawalny ist einer der prominentesten Kritiker von Präsident Wladimir Putin. Die Stiftung des Anwalts deckt immer wieder Fälle von Korruption und den dekadenten Lebensstil von Vertretern der russischen Führung auf.

Am Mittwoch hatte Nawalny im Internet gegen die "Entführung" seines Weggefährten Ruslan Schaweddinow protestiert. Der 23-Jährige wurde demnach widerrechtlich zum Militärdienst eingezogen und in eine entlegene Basis in der Arktis gebracht, wo er als "politischer Gefangener" festgehalten werde.

Bereits mehrfach festgenommen

Nawalny ist schon mehrfach festgenommen und zu Haftstrafen verurteilt worden. In den vergangenen Monaten hatten die russischen Behörden den Druck auf ihn und seine Unterstützer noch einmal erhöht. Im Oktober stufte die Regierung Nawalnys Stiftung als "ausländischer Agent" ein. Diese Bewertung ermöglicht dem Kreml eine schärfere Überwachung. Gegen die Stiftung wird zudem wegen angeblicher Geldwäsche ermittelt.

Nawalny hatte im Sommer Massenproteste für faire Kommunalwahlen in Moskau mitorganisiert. Nach zahlreichen Großdemonstrationen der Opposition büßten die kremltreuen Parteien einen Großteil ihrer Mandate ein. Nawalny verbüßte im Juli und August eine 30-tägige Haftstrafe, weil er nicht genehmigte Demonstrationen organisiert hatte.

Kommentare (3)

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3d38908078b876d140a0a743d3611df9
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Und die FPÖ

wäre sooo gerne eine Laus im Pelz von Putin *kotz*

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umo10
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Russland ist nicht nur geografisch rechts

Von Europa

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Solche Zustände hätte sich auch der kleine

Blaue....der Kickl gewünscht. Kritiker verfolgen und einsperren..

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