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Italien"Lega Nord" wird jetzt zur nationalen Partei "Lega Salvini Premier"

Italiens rechte Oppositionspartei Lega verzichtet auf ihre sezessionistischen Wurzeln, die auf die Achtzigerjahre zurückgehen und wird zur gesamtstaatlichen Gruppierung.

Matteo Salvini
Matteo Salvini © (c) AP (Maurizio Brambatti)
 

Italiens rechte Oppositionspartei Lega verzichtet auf ihre sezessionistischen Wurzeln, die auf die Achtzigerjahre zurückgehen und wird zur gesamtstaatlichen Gruppierung. Die Parteidelegierten stimmten beim Kongress in Mailand am Samstag für ein neues Statut, mit dem der Parteiname von "Lega Nord" in "Lega Salvini Premier" umgewandelt wurde.

Das Mandat des Parteichefs wird von drei auf fünf Jahre verlängert. "Heute heben wir eine Partei aus der Taufe, die Italien regieren will", sagte der 46-jährige Matteo Salvini. Einen langen Applaus erhielt Parteigründer Umberto Bossi, der die Gruppierung bis 2011 geführt hatte und wegen eines Skandals um veruntreute Parteigelder zurücktreten musste. Vor dem Mailänder Hotel, in dem der Lega-Kongress stattfand, demonstrierten Aktivisten der Anti-Populismus-Bewegung "Sardinen" gegen Salvini.

Wandel zur nationalen Gruppierung

Mit dem neuen Statut verzichtet die vom Separatisten Bossi 1982 gegründete Partei definitiv auf ihren Namen "Lega Nord", der noch klar ihre sezessionistischen Ziele ausdrückte. De facto war der Begriff "Lega Nord" bereits 2017 durch das schlichtere "Lega" ersetzt worden.

Mit der Namensänderung besiegelt die Lega auch den gelungenen Sprung von einer regional verankerten und sezessionistischen Kleinpartei in eine gesamtstaatliche, rechtspopulistische Gruppierung, die laut Umfragen seit Monaten mit über 30 Prozent der Stimmen auf Höhenflug segelt. Agierte die Lega Nord unter Bossis Regie als norditalienische Regionalpartei, so bemüht sich der ambitionierte Salvini aktiv um internationale Allianzen. Beste Kontakte pflegt er zur FPÖ sowie zur Chefin von Frankreichs Rassemblement National, Marine Le Pen.

Kein verzicht auf sezessionistischen Wurzeln

Ganz verzichtet die neugegründete Lega auf ihre sezessionistischen Wurzeln allerdings nicht. Parteisymbol bleibt die Figur des mittelalterlichen lombardischen Freiheitskämpfers Alberto da Giussano. Der gesundheitlich stark geschwächte "Vater" der Gruppierung Bossi bleibt der neuen Lega als lebenslanger Präsident erhalten, allerdings ohne Kompetenzen.

Kommentare (4)

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brosinor
0
7
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es sollte ein Politikverbot geben....

.....für Psychopathen.
In allen Ländern.
Es wäre eine bessere Welt!

Lodengrün
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Wenn ich diesen Herrn

Freund von Herrn Haimbuchner sowie der übrigen FPÖ schon sehe vergeht mir Weihnachten. Unvergessen wie er in der Nacht der Genua Tragödie durchfeierte. Wie er mit dem Gewehr sich fotografieren läßt. Wie er Schiffe mit Kranken die Einfahrt verwehrt.

Balrog206
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Loden

Ist zwar net wichtig aber , der Vorwurf des Party machen’s nach diesem schlimmen Unglück ist wo nach zu lesen ?

Lodengrün
1
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Da gibt

es gar Fotos und sorgte für gehörigen Wirbel. Könntest auch googeln: Italien weint, Salvini feiert Sommerfest. Musst lucki, lucki, bevor schreibi, schreibi