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Einmischung in Briten-WahlTrump: Labour-Chef Corbyn wäre "so schlecht" für Großbritannien

Der britische Oppositionschef wirft dem US-Präsidenten vor, sich in den Wahlkampf einzumischen, nachdem dieser Brexit-Parteichef Nigel Farage ein Radiointerview gab.

Donald Trump, Nigel Farage
Brexit-Wortführer Nigel Farage bei einer Wahlkampfveranstaltung Donald Trumps 2016. © AP
 

Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn hat US-Präsident Donald Trump Einmischung in die Parlamentswahl vorgeworfen. "Trump versucht, sich in die britische Wahl einzumischen, damit sein Freund Boris Johnson gewählt wird", twitterte Corbyn am Donnerstag. Trump hatte zuvor im Londoner Radiosender LBC gesagt, Corbyn als Premierminister wäre "so schlecht" für Großbritannien.

Der US-Präsident äußerte sich in der vom Brexit-Wortführer Nigel Farage moderierten Talkshow. Premier Johnson lobte Trump dabei als "fantastischen Mann", der "genau der richtige Typ für diese Zeiten" sei. Farage und Johnson seien gemeinsam "eine unaufhaltsame Kraft", plädierte der US-Präsident wenig verhüllt für Absprachen zwischen Johnsons Konservativen und Farages Brexit Party.

Allerdings ließ Trump auch Kritik an dem von Johnson nachverhandelten Brexit-Deal mit der Europäischen Union durchklingen. Die USA wollten zwar Freihandel mit Großbritannien treiben. "Aber um ehrlich zu sein, dieser Deal, unter bestimmten Aspekten dieses Deals - geht es nicht, man kann nicht handeln. Wir können keinen Handelsdeal mit dem Vereinigten Königreich abschließen", stärkte Trump die Argumentation von Farage, der sich für einen EU-Austritt ohne Vertrag einsetzt.

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