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Details zum EinsatzUS-Militär veröffentlicht Video von Baghdadi-Angriff

Das US-Verteidigungsministerium hat Aufnahmen des Militäreinsatzes gegen IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi in Syrien veröffentlicht - und korrigiert Trump.

General Kenneth McKenzie
General Kenneth McKenzie © APA (AFP/GETTY)
 

 Auf Schwarz-Weiß-Videoaufnahmen ist unter anderem zu sehen, wie sich US-Elitesoldaten zu Fuß dem von einer Mauer umgebenen Anwesen nähern, in dem sich al-Baghdadi versteckte. Zu sehen sind auch Luftangriffe auf eine Gruppe von Kämpfern, die auf die US-Hubschrauber geschossen hatten. Fotos zeigen zudem das Anwesen vor und nach dem US-Militäreinsatz.

Die US-Streitkräfte hatten das Gebäude zum Ende des Einsatzes mit Bomben dem Erdboden gleichgemacht. Das Anwesen habe danach ausgesehen wie ein "Parkplatz mit großen Schlaglöchern", sagte General Kenneth McKenzie, der Kommandant des US-Zentralkommandos Centcom, am Mittwoch.

Die Pressekonferenz des Pentagon - mit Video des Angriffs

Die Pressekonferenz des Pentagon - mit Video des Angriffs

Weitere Details

Vor Journalisten nannte McKenzie auch weitere Details zu dem Einsatz. So seien zwei Kinder getötet worden, als sich al-Baghdadi mit einer Sprengstoffweste in die Luft gejagt habe, nicht drei, wie es US-Präsident Donald Trump darstellte. Angaben des Präsidenten, wonach der IS-Anführer "wimmernd und weinend und schreiend" in einen Tunnel gerannt sei, bestätigte der General nicht.

Trump hatte am Sonntag al-Baghdadis Tötung bei einem US-Einsatz in Nordsyrien verkündet. Nach dem Anführer der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" hatten die USA jahrelang gefahndet, er galt als der meistgesuchte Mann der Welt. Al-Baghdadi hatte im Juli 2014 ein "Kalifat" in Syrien und im Irak ausgerufen, in dem zeitweise mehrere Millionen Menschen lebten.

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Kunierer
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Da hat der amerikanische Lügenbaron

wieder kräftig einen draufgelegt und sich mit dieser Aktion selbstbeweihräuchert.

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paulrandig
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Kunierer

Obwohl es eigentlich keinen Unterschied macht - aber in genau diesem Fall wusste er es tatsächlich nicht besser. General Kenneth McKenzie sagt in der Pressekonferenz, dass die Truppen an ihre Einsatzleitung offiziell von drei Kindern berichteten und das erst im Nachhinein korrigiert wurde.

Trotzdem war Trumps Ego-Exzess wieder beinahe unübertreffbar. Als er am Schluss noch ein Danke an die syrischen Kämpfer richtete und vor laufender Kamera andeutete, er lasse ohnehin ein paar Soldaten in Syrien um das Öl zu sichern und er wolle sich mit Exxon oder anderen Konzernen das Öl unter den Nagel reißen, musste ich meine Kinnlade extra vom Boden aufheben.

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Shiba1
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@paulrandig

Warum glauben Sie denn, warum die Amis dort sind? Doch nicht wegen Datteln oder so. Denen geht's da unten nur ums Öl und sonst gar nichts

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paulrandig
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Shiba1

Ja eh. Das allerdings derart patschert und dabei noch großkotzig in laufende Kameras zu posaunen ist schon eine neue Dimension von deppert, sein'S mir nicht bös!

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