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Erdogans Invasion in SyrienNeue Flüchtlingsströme bekäme besonders Europa zu spüren

Die Militäroperation der Türkei gegen die Kurden in Nordsyrien könnte den Bürgerkrieg erneut anfachen – und auch neue Flüchtlingsströme auslösen.

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Erdogans Invasion in Syrien
Erdogans Invasion in Syrien © APA/AFP/BULENT KILIC
 

Oft hatte der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan diesen Schritt angekündigt, jetzt ist es so weit: Gestern Nachmittag begann die Türkei mit der seit mehreren Tagen vorbereiteten Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien, teilte Erdogan auf Twitter mit. „Quelle des Friedens“ ist laut Erdogan der Codename für die Invasion. Und ob die Operation zum Frieden führt, ist ungewiss. Zunächst einmal könnte sie den syrischen Bürgerkrieg wieder anfachen und neue Flüchtlingsströme auslösen. Das bekäme auch Europa zu spüren.

Kommentare (1)

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ErichGolger
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Kurdistan

Insgesamt ist die Geschichte mit den Kurden bisher grausam umgegangen. Die Perser, die Iraker, die Syrer und die Türken haben den Kurden ihr Land genommen und weigern sich seitdem, einen Konfliktherd im Nahen Osten zu entschärfen, indem man den Kurden ihr Land zurückgibt.

Ganz im Gegenteil, die großen Politiker dieser Welt scheinen die Hintergründe nicht zu begreifen zu wollen und widmen sich allen möglichen konfusen Ideen, anstatt ein Hauptproblem im Nahen Osten einer Lösung zuzuführen.

Warum lässt die Welt die Kurden fallen, anstatt die, die ihr Land besetzt halten, endlich von deren Unrecht zu überzeugen und den Kurden ihr Recht und Land zurückzugeben? Wo bleibt da die EU, wo die UNO?

Die angekündigten Umsiedlungen in der Region sind jedenfalls dazu angetan, den Konflikt für weitere Jahrzehnte am Leben zu erhalten.

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