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Seit JahrebeginnZahl der Asylbewerber in der EU steigt deutlich an

Laut einem Bericht der Funke-Zeitungen soll es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 15 Prozent geben.

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© APA/AFP/CHRISTOF STACHE
 

Die Zahl der Asylbewerber in der EU steigt einem Bericht zufolge nach mehrjährigem Rückgang seit Jahresbeginn wieder deutlich an. Von Jänner bis einschließlich April stellten rund 206.500 Menschen erstmals einen Asylantrag in der Europäischen Union, 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die Funke-Zeitungen unter Berufung auf neue EU-Zahlen berichtete.

Die Zahlen wurden auf der Basis von monatlichen Frühwarn-Meldungen der Mitgliedstaaten erstellt. Damit könnte sich nach mehreren Jahren des Rückgangs der Trend umkehren. 2018 war die Zahl der Asylbewerber in der EU demnach noch um elf Prozent zurückgegangen. Seit Jahresbeginn reisten aber immer mehr Asylbewerber über reguläre Wege und visafrei in die Union ein, vor allem aus Lateinamerika und den Westbalkan-Staaten, wie die Zeitungen weiter berichteten.

Deutliche Zunahme aus Venezuela

In diesem Jahr bis Ende April stammte demnach gut jeder vierte Asylantrag von Staatsangehörigen eines Landes, dessen Bürger ohne Visum in die EU-Schengenzone einreisen dürfen. 2018 war der Anteil den EU-Zahlen zufolge bereits auf ein Fünftel gestiegen.

So erhöhte sich dem Bericht zufolge in den ersten vier Monaten 2019 die Zahl der visafrei eingereisten Asylbewerber aus dem krisengeschüttelten Venezuela im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 121 Prozent auf 14.257, die aus Kolumbien um 156 Prozent auf 8.097.

Venezuela war demzufolge in dem Zeitraum nach Syrien das Hauptherkunftsland von Asylbewerbern in der Europäischen Union. Die Zahl der erstmaligen Asylanträge aus Syrien lag in den ersten vier Montagen laut Funke-Zeitungen bei 20.392, ein Rückgang von acht Prozent. Auf Platz drei lag Afghanistan: Nach den neuen Daten stellten 14.042 Afghanen von Jänner bis April erstmals einen Asylantrag, 36 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Frontex-Direktor: Lage an EU-Außengrenzen "deutlich verbessert"

Die Lage an den EU-Außengrenzen hat sich laut der Grenzschutzagentur Frontex "deutlich verbessert". "Insgesamt haben wir in der EU seit Beginn des Jahres rund 30.000 irreguläre Grenzübertritte registriert", sagte Frontex-Direktor Fabrice Leggeri der "Welt" (Montag). In der ersten Jahreshälfte 2018 waren rund 60.430 registriert worden.

Die Ägäis sei derzeit erneut "Route Nummer eins". Im vergangenen Jahr hatten bis Juli erstmals die meisten Flüchtlinge und Migranten die westliche Mittelmeerroute über Spanien bei der illegalen Einreise in die EU genutzt. Für die Verschiebung machte Leggeri den Grenzschutz von Spanien und Marokko verantwortlich. "Man passt zum Beispiel besser auf, dass Boote erst gar nicht ablegen können."

Kein Ende in Sicht

Das Flüchtlingsaufkommen in der Ägäis war ungeachtet der EU-Vereinbarung mit der Türkei jüngst deutlich gestiegen. Die Zahl der Menschen, die in den Registrierlagern (sogenannte Hotspots) auf den griechischen Inseln ausharren, stieg laut griechischem Migrationsministerium Anfang Juni wieder auf mehr als 16.000. Flüchtlingshilfsorganisationen kritisieren die Zustände besonders in Auffanglagern auf Samos und Lesbos als menschenunwürdig. Zudem werden Migranten von Schleppern durch Griechenland geschleust, ohne je im Land registriert zu werden.

Mit einem Ende der illegalen Zuwanderung rechnet Leggeri nicht. Er forderte die EU-Staaten dazu auf, eng mit den Herkunftsländern zusammenzuarbeiten und "dort das Leben lebenswerter machen". "Politik darf sich nicht nur auf Grenzschutz beschränken."

Kommentare (45)

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crawler
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Die Asylwerber

brauchen keine Angst haben. Irgendeiner lässt sie immer ins Land.

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Irgendeiner
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Ach nein, das ist eine Frage der Menschenrechte,

aber naja,Irgendeiner schließt auch immer Routen aber er kollidiert dabei nicht mit der EMRK wie Basti,man lacht.Geht schnell.

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crawler
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Hab ich wieder

etwas falsches geschrieben? Dabei wollte ich den Asylanten ja nur Mut machen.

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bietnix
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Eine Frage der Menschenrechte wäre

es auch, zu prüfen wer wirklich Recht auf Asyl hat. Da das aufgrund fehlender Identitätsnachweise oft nicht möglich ist, kann es ja schon mal vorkommen, dass sich manche Merkmale verändern. Vor allem die Herkunft und besonders lustig ist es dann, wenn man in den Reportagen hört, wie viele Leute ganz plötzlich minderjährig sind.

Ein Zufall? Wohl kaum, sondern eher Informationsbeschaffung besonders einwanderungsbegeisterter Landsleute

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Mein Graz
26
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Gegen Zuwanderung aus Venezuela können nicht einmal die Blauen was haben.

Die Menschen dort sind zum größten Teil Katholiken und ihre Kultur ist der Unseren sehr ähnlich.
Und den Blauen und ihren Anhängern ging es doch in erster Linie darum, unsere "Werte" zu schützen, oder?

Wenn jetzt hier geschrieben wird, dass wir schon genug "Fremde" hier haben dann zeigt das, dass es gar nicht um "unsere Kultur" ging sondern generell um Fremdenfeindlichkeit.

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Balrog206
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Mein

Facharbeiter wären gefragt du als selbst einmal Arbeiter solltest das wenigstens wissen !

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Mein Graz
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@Balrog206

Hat WAS mit meinem Posting zu tun?

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Balrog206
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Mein

Dein oberes Post bzgl Grenzen war gemeint ! Sagt doch alles !

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bietnix
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So sinnlos mit

dir zu sprechen, aber ich versuchs trotzdem. Nur weil man findet, dass bereits genug hier sind, ist man nicht fremdenfeindlich. Ich für meinen Teil mag den Pluralismus, aber halt eben nur bis zu einer gewissen Grenze!!

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X22
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So kann es einen auch mit Österreichern gehen

ich mag sie auch die Vielfältigkeit derer Meinungen, aber die Bläulinge und Türkisen nur bis zu einer gewissen Grenze!

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bietnix
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Zweiter Versuch: Korrekturlesen

würde dir nicht schaden, wenn man Leute als Bläulinge bezeichnet

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bietnix
1
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Leute Bläulinge nennen,

aber selber permanent mit der Rechtschreibung raufen...

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Mein Graz
8
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@bietnix

Wie viele sind "genug"?
Was ist die Grenze?
Wer bestimmt sie?

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bietnix
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Wien mit

über 50% Migrationshintergrund schon seit 2016 sind definitiv genug. Ich empfehle mal einen längeren Aufenthalt abseits der Edelviertel

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Mein Graz
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@bietnix

1. Wien hat eine andere "Bestimmungsmethode" zu Menschen mit Migrationshintergrund. Während im restlichen Österreich beide Elternteile keine Österreicher sein müssen zählt in Wien jeder, bei dem EIN Elternteil nicht österreichischer Staatsbürger ist, als "Person mit Migrationshintergrund".

2. Bevölkerung in Wien, Stand 1. Jänner 2018:
70,4% Österreicher
12,8% EU-Bürger
16,8% aus Drittstaaten

Die einzigen Bezirke, in dem mehr als 50% EinwohnerInnen mit ausländischer Herkunft leben, sind der 15. (53,6%) und der 20. (50,1%) Bezirk.
(Quelle: wien_gv_at)

Also entweder hast du andere Zahlen, dann bitte um Quellenangabe oder du erzählst hier Märchen.

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bietnix
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Quelle Wien GV

" Anfang 2018 hatten 40,2 Prozent (759.564) der Wiener Bevölkerung eine ausländische Herkunft. Sie sind also entweder im Ausland geboren und/oder besitzen eine ausländische Staatsbürgerschaft. 16,2 Prozent (306.739) der WienerInnen kommen aus Staaten der EU oder EFTA und 24 Prozent (452.825) aus Drittstaaten."

Märchen erzähl ich nicht, das war ein DiePresse Artikel aus 2016. Und das mit der Bestimmungsmethode konnte ich auf die Schnelle nicht finden, aber ich werde es prüfen.

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Mein Graz
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@bietnix

Dein Kommentar:
"Wien mit über 50% Migrationshintergrund schon seit 2016"

Wien GV:
"Anfang 2018 hatten 40,2 Prozent (759.564) der Wiener Bevölkerung eine ausländische Herkunft"

Aber du erzählst keine Märchen, weil du ja einen Artikel aus der Presse zitiert hast. Wenn ich im Internet danach suche komme ich zu Artikeln aus dem Jahr 2016 in der Presse, bei denen stets andere Zahlen genannt werden.

Danke für die Konversation.

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bietnix
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Mi scusi

es war 2014. Aber wenn du es nicht schaffst das zu googeln, kann man dir nur noch schwer helfen...

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Mein Graz
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@bietnix

ROFL.
Du machst eine falsche Angabe und ich bin zu doof zum Suchen.
😂😂😂

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bietnix
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Hab mich eh

entschuldigt 😉 Als dumm hast du dich nur gerade selbst bezeichnet

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bietnix
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Ps: Dass die Zahlen

hier nicht übereinstimmen kann viele Gründe haben. Welche Statistik nun korrekt ist, liegt wohl an den zugrundeliegenden Definitionen.

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bietnix
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Wer lesen kann ist klar im Vorteil

https://diepresse.com/home/panorama/wien/4593929/49-Prozent-der-Wiener-haben-Migrationshintergrund

Danke, habe keine weiteren Fragen an dich

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Mein Graz
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@bietnix

"Damit wurde so gut wie jeder zweite Bundeshauptstädter im Ausland geboren oder hat zumindest EINEN nicht in Österreich geborenen Elternteil."

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andy379
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Und ich dachte immer

Der Herr Kurz hat die Grenzen dicht gemacht und div. Routen geschlossen....

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semperubique
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werter herr andy379

trinkens noch ein kühles bier.
wir alle wissen, es ist heiß draußen ;-)

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bietnix
13
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Ja,

geschlossen sieht wohl anders aus...

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