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NeuausrichtungDie CDU kämpft in Hamburg stark mit der Zukunft

Nach der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer als Nachfolgerin für Angela Merkel an die CDU-Parteispitze geht es nun um die inhaltliche Ausrichtung. Dabei stehen etliche Hürden im Weg.

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Kramp-Karrenbauer soll die CDU in eine neue Zukunft führen
Kramp-Karrenbauer soll die CDU in eine neue Zukunft führen © (c) AP (Markus Schreiber)
 

Daniel Günther flüchtet vor der Zukunft. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident setzte in der Hamburger Messe zu einem kleinen Spur an, um dem Post-Roboter, der Pakete autonom zu den Empfänger bringt, zu entkommen. Und sprang dabei in ein Utopiemodell eines Autoherstellers. Dies war natürlich nur als Spaß gemeint, denn anschließend ließ sich das Präsidiumsmitglied der CDU von einem Postvertreter die zukunftsweisende Technik erklären. Der Moment zeigte symbolisch, dass der zweite Tag des Parteitags schon voller Gelöstheit war. Die große Anspannung vor der Wahl einer Nachfolge von Angela Merkel war gewichen. Am zweiten Tag konnte sich die konservative Partei ganz auf die inhaltlichen Debatte konzentrieren. Dies ist auch dringend nötig, weil ja der Dreikampf zwischen Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn in den vergangenen Wochen deutlich gemacht hat, dass es einen Richtungsstreit in der Union gibt. Das knapp Wahlergebnis in der Stichwahl zugunsten von Kramp-Karrenbauer legte auch frei, dass die Partei etwa in zwei gleichgroße Teile gespalten ist.

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