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USA-EssayWie Trumps Politik vom Bürgerkrieg beeinflusst wird

Um die amerikanische Politik im 21. Jahrhundert zu verstehen, muss man ein Verständnis für die Ur-Katastrophe der USA im 19. Jahrhundert entwickeln: Den amerikanischen Bürgerkrieg.

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"Lernen S’ Geschichte, Herr Reporter“ ermahnte Bruno Kreisky einen Journalisten, der in der Meinung des Kanzlers eine falsche historische Analogie zog, um die Politik seiner Regierung zu kritisieren. Das Echo auf die Aussage war damals durchweg negativ, doch der Leitsatz hat bis heute Relevanz: Das Studium der Geschichte hilft nach wie vor, Entwicklungen besser einzuordnen. So ist das auch im Fall der USA – das Land, das in den Augen vieler Europäer keine eigene Geschichte besitzt.
Auch bei Donald Trump und seiner von Ressentiments und Pluto-Populismus gekennzeichneten bundesregierungsfeindlichen Politik, die die gesamte globale Ordnung ins Chaos zu stürzen droht, ist ein Blick in die US-Geschichte hilfreich, um besser die Agenda des Präsidenten und seiner Unterstützer zu verstehen. Eines scheint sicher: Trump sieht die außenpolitische Bühne primär als Plattform, die US-amerikanische Bundesregierung und deren Institutionen (also auch die Geheimdienste) zu kritisieren und zu diskreditieren.

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