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US-Druck auf EuropäerTrump droht Iran "sehr ernste Konsequenzen" für Nuklearprogramm an

EU will an Iran-Atomdeal festhalten. Drohungen aus Washington weisen Europäer zurück. Experte warnt vor US-Präventivschlag gegen Iran. In Tel Aviv wiederum wird befürchtet, ein Angriff des Iran auf Israel könnte unmittelbar bevorstehen.

Donald Trump
Trumps Drohungen gehen den Europäern zu weit © AP
 

Nach dem Rückzug der USA aus dem Wiener Atomabkommen kommt es zu heftigen Wortgefechten zwischen den bisherigen transatlantischen Partnern; die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen sowie einer Eskalation der Kriegsgefahr in Nahost wächst.

Einen Tag nach seinem Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump dem Land mit "sehr ernsten Konsequenzen" gedroht, sollte es sein Nuklearprogramm ausweiten. "Ich würde dem Iran sehr stark raten, sein Atomprogramm nicht wieder zu starten", sagte Trump am Mittwoch vor Journalisten im Weißen Haus. Auf die Frage, wie seine Antwort auf eine Ausweitung des iranischen Atomprogramms aussehen würde, sagte Trump nur: "Der Iran wird es herausfinden."

Trump ließ keinen Zweifel an der Tragweite der geplanten Sanktionen: "Jedes Land, das dem Iran bei seinen Bemühungen um Atomwaffen hilft, könnte auch mit starken Sanktionen belegt werden." Der neue US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, twitterte, dass deutsche Unternehmen ihre Geschäfte im Iran "sofort runterfahren" sollten.

Eine klare Reaktion kam umgehend vom Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz: "Sagen Sie dem Gastland nie, was es zu tun hat, wenn Sie keinen Ärger wollen. Deutsche hören gern zu, aber Anweisungen werden sie übelnehmen", twitterte Wolfgang Ischinger. Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire bezeichnete es als inakzeptabel, wenn die "USA den Wirtschaftspolizisten des Planeten" spielen. Auch der britische Außenminister Boris Johnson forderte die USA auf, andere Vertragspartner nicht an der Umsetzung des Iran-Deals zu behindern.

Die Sorge besteht jetzt, dass Unternehmen aus anderen Ländern Probleme bekommen, wenn sie gegen die US-Sanktionen verstoßen. Führende deutsche Wirtschaftsverbände befürchten Einbußen im Handel mit dem Iran. Die österreichischen Firmen, die im Iran tätig sind, zeigen sich abwartend.

Zugleich wollen die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens am kommenden Montag gemeinsam mit Vertretern des Iran beraten, ob und wie das Atomabkommen von 2015 auch ohne die USA gerettet werden kann.

Der Iran will vorerst an dem Deal festhalten, macht das aber davon abhängig, ob er wirklich in den Genuss der versprochenen wirtschaftlichen Vorteile kommt. Auch die anderen Mitunterzeichner des Atomdeals, Russland und China, kritisierten den Ausstieg der USA.

Der oberste politische und religiöse Führer Irans hat die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump zum Ausstieg aus dem Wiener Atomabkommen als dumm bezeichnet. "Mr. Trump, ich sage Ihnen im Namen des iranischen Volkes: Sie haben einen Fehler gemacht", hieß es auf der offiziellen Website von Ayatollah Ali Khamenei am Mittwoch.

Trump habe in seiner Rede einige dumme und oberflächliche Aussagen gemacht und vermutlich mehr als zehn Lügen erzählt. "Er hat das Regime und das Volk bedroht und gesagt, sie (die Iraner) machen dies und das." Khamenei hatte dem Atomabkommen nur widerwillig zugestimmt und den USA wiederholt öffentlich vorgeworfen, sich nicht an die gemachten Zusagen zu halten.

Die Ansprache Trumps zum Nachschauen:

Nachdem Trump kurzerhand den Nukleardeal mit dem Iran aufgekündigt hat, "sollten sich politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger in Europa darauf einstellen, dass die USA Präventivschläge gegen den Iran durchführen werden" - so die Einschätzung des USA-Experten der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, Josef Braml, in einer schriftlichen Stellungnahme am Mittwoch.

"Sollten Trump und seine Sicherheitsberater zu der Einschätzung kommen, das der Iran Atombomben baut, werden sie schnell reagieren", erklärte Braml. Trumps neuer Sicherheitsberater John Bolton habe schon vor drei Jahren gefordert, den Iran zu bombardieren, um die iranische Atombombe zu verhindern. Auch Trumps neuer Außenminister Mike Pompeo sei in der Iran-Frage ein Hardliner.

Der Rückzug der USA hat die Ölpreise am Mittwoch kräftig in die Höhe getrieben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 76,70 US-Dollar (64,62 Euro). Das waren 1,85 Dollar mehr als am Vortag.

Aus Protest gegen den Ausstieg der USA aus dem internationalen Atomabkommen haben einige Abgeordnete im iranischen Parlament eine US-Flagge verbrannt. Sie hätten zunächst "Nieder mit Amerika" gerufen und danach die Flagge sowie eine symbolische Kopie des Atomabkommens verbrannt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur ISNA.

Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian äußerte Sorgen vor einer neuen Konfrontation. Das Atomabkommen sei "unabdingbar für die Stabilität in der Region". In Israel, einem der engsten Verbündeten der USA in der Region, wird befürchtet,  ein bewaffneter Konflikt mit dem Iran könnte unmittelbar bevorstehen. Am späten Dienstagabend vermeldeten staatliche syrische Medien den Abschuss zweier israelischer Raketen in der Nähe der Hauptstadt Damaskus. Israelische Kampfflugzeuge sollen zudem eine Stellung der Regierungstruppen in der Region Kisweh unter Beschuss genommen haben.

Zugleich hagelt es Kritik an Trump.  Donald Trumps Entscheidung, aus dem Atom-Deal mit dem Iran auszusteigen, sei "ein schwerwiegender Fehler", erklärt Ex-US-Präsident Barack Obama. "Ohne das Atomabkommen könnten die Vereinigten Staaten vor die negative Entscheidung gestellt werden, ob sie einen atomar aufgerüsteten Iran akzeptieren wollen oder einen weiteren Krieg im Nahen Osten." Obama hat sich in den vergangenen 15 Monaten nur äußerst selten zu tagesaktuellen politischen Entscheidungsprozessen geäußert.

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres zeigte sich "zutiefst besorgt". Das Abkommen sei eine "wesentliche Errungenschaft" beim Versuch, die Verbreitung von Atomwaffen einzudämmen. Der Deal habe zu Frieden und Sicherheit in der Region sowie in anderen Teilen der Welt beigetragen. 

Der Atom-Deal

Der Iran hat sich 2015 verpflichtet, für mindestens ein Jahrzehnt wesentliche Teile seines Atomprogramms drastisch zu beschränken, um keine Atomwaffen bauen zu können. Im Gegenzug wurden Sanktionen gegen den Iran aufgehoben oder ausgesetzt und eine Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen mit dem Westen in Aussicht gestellt.

Iran hält Abkommen ein

Der Iran werde dem Ankommen weiter verpflichtet bleiben. Auch ohne Washington. "Wir haben statt eines Abkommens mit sechs Staaten nun eines mit fünf", sagte Rouhani. "Wir lassen nicht zu, dass Trump diesen psychologischen Krieg gewinnt." In den nächsten Wochen würden iranische Diplomaten mit den anderen fünf Verhandlungspartnern das weitere Verfahren besprechen, sagte der Präsident.

Ernst Kernmayer (ORF) zum US-Atomdeal-Ausstieg

US-Präsident Trump: "Amerika wird sich nicht atomar erpressen lassen"

US-Präsident Donald Trump gab am Dienstag in Washington den Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran bekannt. Hier Kernzitate seiner Ansprache:

AP

"Es ist eine Tatsache, dass es ein schreckliches, einseitiges Abkommen war, dass nie, nie hätte abgeschlossen werden sollen. Es hat keine Beruhigung gebracht, es hat keinen Frieden gebracht, und das wird es nie."

AP

"Es ist für mich klar, dass wir mit der gegenwärtigen verfaulenden und verrotteten Struktur des Abkommens keine iranische Atomwaffe verhindern werden."

AP

"Wir werden die höchste Stufe von Wirtschaftssanktionen einführen. Jedes Land, das Iran bei seinen Bemühungen um Atomwaffen hilft, könnte auch mit starken Sanktionen belegt werden."

AP

"Amerika wird sich nicht atomar erpressen lassen. Wir werden es nicht erlauben, dass amerikanische Städte mit Zerstörung bedroht werden können."

AP

"Wir werden einem Regime, das 'Tod für Amerika' singt, nicht erlauben, Zugang zu den tödlichsten Waffen auf Erden zu bekommen."

AP

"Wenn das Regime seine nuklearen Bemühungen fortsetzt, dann wird das Regime größere Probleme haben, als es je zuvor gehabt hatte."

AP

"Im Herzen des Deals stand die gigantische Illusion, dass ein mörderisches Regime nur ein friedliches Nuklearprogramm anstrebt."

AP

"Wir haben definitive Beweise, dass Irans Versprechen eine Lüge war."

AP

"Jetzt, wo wir das Iran-Abkommen verlassen, werden wir mit unseren Verbündeten zusammenarbeiten, um eine reale, umfassende, und nachhaltige Lösung für die nukleare Bedrohung durch den Iran zu finden."

AP

"Dazu werden Bemühungen gehören, die Bedrohung durch Irans Programm ballistischer Raketen zu eliminieren, seine weltweiten Terroraktivitäten zu unterbinden und seine bedrohlichen Aktivitäten im Nahen Osten zu blockieren."

AP
1/11

Die EU will an dem Abkommen festhalten. Deutschland, Frankreich und Großbritannien bedauerten die US-Entscheidung. Das teilte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Dienstagabend auf Twitter mit. Das internationale Regime zur Verhinderung der Verbreitung von Atomwaffen stehe auf dem Spiel. Der französische Staatschef erklärte: "Wir werden kollektiv an einem breiteren Rahmen arbeiten." Dieser solle die nukleare Aktivität, die Zeit nach 2025, das Raketenprogramm und die Stabilität im Mittleren Osten abdecken, "insbesondere in Syrien, im Jemen und im Irak". Macron hatte bereits bei seinem US-Besuch im vergangenen Monat ein solches Gesamtkonzept für den Umgang mit dem Iran ins Gespräch gebracht.

Trump will neuverhandeln

Die Sanktionen gegen die Islamische Republik würden wieder in Kraft gesetzt, hatte Trump am Dienstag in Washington angekündigt. Wenn das Atomabkommen bestehen bliebe, könne dies bald zu einem atomaren Wettrüsten im Nahen Osten führen.

Es sei klar, dass die USA eine iranische Atombombe unter dem gegenwärtigen Abkommen nicht verhindern könnten. Er sei aber bereit, willens und in der Lage, ein neues Abkommen mit dem Iran auszuhandeln. Trump hatte das 2015 nach langwierigen Verhandlungen geschlossene Abkommen als den schlechtesten Vertrag bezeichnet, der je abgeschlossen wurde.

Kurz warnt vor Radikalisierung

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) warnt vor den möglichen Konsequenzen der Entscheidung des US-Präsidenten. "Die Isolation eines Landes wie des Iran kann sehr gefährlich sein und zu noch mehr Radikalisierung sowie Abgrenzung führen", sagte der Kanzler am Dienstagabend.

Das 2015 geschlossene Abkommen sei "positiv". "Wenn man das jetzt infrage stellt, dann destabilisiert man die Beziehungen zum Iran und auch die ganze Region, die ohnehin schon instabil genug ist", so Kurz. Dass der Iran keine Atombombe bauen kann, darüber wache die Internationaler Atomenergie-Behörde IAEA (IAEO) "durch strenge Kontrollen".

Zwar nehme man die Sorgen der USA und Israels sehr ernst, wolle nun aber gemeinsam mit den "Partnern in der EU eine mögliche Eskalation mit dem Iran" verhindern und das Abkommen "so gut wie möglich" erhalten. Das Atomabkommens mit dem Iran war im Juli 2015 in Wien von den 5+1 (UN-Vetomächte plus Deutschland) abgeschlossen worden.

 

UMFRAGE

Befeuert Trump einen großen Konflikt im Nahen Osten?

Diese Umfrage ist seit Donnerstag, 10. Mai 2018 20:00 Uhr zu Ende!

Außenministern Karin Kneissl (FPÖ) erinnerte an den Erfolg des Deals. Es sei "ein Musterbeispiel dafür, dass Rüstungskontrolle mit diplomatischen Mitteln funktioniert", so Kneissl in einer Stellungnahme. Die Entscheidung des US-Präsidenten und die möglichen Konsequenzen müssen nun "einer genauen Analyse" unterzogen werden. In der Zwischenzeit rief Kneissl "alle Parteien der Vereinbarung dazu auf, keine Maßnahmen zu setzen, die die Gewaltspirale im Nahen Osten weiter beschleunigen könnten." Wien stehe "als traditioneller Ort des Dialogs" jedenfalls für "Gespräche über alle Fragen des Abkommens" bereit.

Iran-Deal: Kneissl und Kurz kritisieren USA

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu lobte die Entscheidung von Trump als "mutig und richtig". Im Rahmen der Vereinbarung wäre es für Teheran möglich, ein ganzes Arsenal nuklearer Waffen zu produzieren, sagte Netanyahu am Dienstag. Netanyahu forderte die Weltgemeinschaft dazu auf, ebenfalls aus dem Atomabkommen auszusteigen, neue Sanktionen gegen den Iran zu verhängen und "die iranische Aggression in unserer Region zu stoppen, vor allem in Syrien". Israel sei fest entschlossen, eine dauerhafte militärische Präsenz des Irans in Syrien zu verhindern, sagte Netanyahu. "Wir werden in aller Härte auf jeden Versuch reagieren, uns anzugreifen."

Netanyahu gilt als schärfster Kritiker des Atomabkommens mit Teheran. Der Iran droht immer wieder mit der Vernichtung Israels. Netanyahu hat dem Iran vorgeworfen, heimlich das Know-how für den Bau von Atomwaffen für einen möglichen künftigen Gebrauch aufbewahrt zu haben. Er hatte eine massive Überarbeitung oder die Aufkündigung des Atomabkommens gefordert.

Nach Israel zugeschriebenen Luftangriffen auf Ziele in Syrien, bei denen auch iranische Soldaten getötet worden, hat Teheran mit Vergeltung gedroht. Israels Armee wies aus Sorge vor einem unmittelbar bevorstehenden Angriff iranischer Kräfte von Syrien aus am Dienstag die Ortschaften auf den Golanhöhen an, die Luftschutzbunker zu öffnen.

 

Kommentare (28)

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mapem
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1… Ich habe mir auch schon letzten Oktober Gedanken darüber gemacht –

und bei Trump drängen sie sich ja förmlich auf: Ist das persönliche freie Wahlrecht, welches offenbar an keine intellektuelle Qualifikation geknüpft ist, nicht letztendlich der Sargnagel der Demokratie? Ist sie´s überhaupt noch – eine freie Demokratie?
Ich denke, dass die Qualität der Demokratie von ein paar entscheidenden Faktoren abhängig ist: der Integrität der politischen Protagonisten einerseits – und der Aufgeklärtheit der Wähler andererseits.
Beide „Ingredienzen“ sehe ich mittlerweile immer mehr in einem ziemlich verluderten Zustand, was zugleich die Frage aufwirft, ob sie – die Demokratie - überhaupt noch in sich den Anspruch ihrer Gültigkeit rechtfertigen kann?
Was ich vielmehr wahrnehmen kann, ist allerdings dieses - dass Politik heute mit einer äußerst bedenklichen Selbstverständlichkeit konsumentenfreundliche Verpackungen einer immer mehr verdummten Wählerschaft ins Regal stellt – und dass die Pflege ihrer fortschreitenden Verdummung bereits fixes Kalkül im politischen Procedere ist. Womit die Lüge zum operativen Instrumentarium der Demokratie verkommt – quasi der Betrug am „Konsumenten“, wenn man so will.

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mapem
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2… Wenn man nichts weiß, muss man zwangsläufig alles glauben –

und genau an dieser Schnittstelle setzen die politischen Protagonisten an, denn der Nichtwissende lässt sich nun mal leichter lenken, als der Wissende. Was unterscheidet sie dann faktisch von der Diktatur, wenn die scheinbar freie Entscheidung lediglich gelenktes und suggeriertes Wählerverhalten ist? Wie kann es sein, dass jemand gewählt wird, den man schon vor der Wahl als Psychopathen erkennen kann? Aber auch hier bei uns: Wie kann es sein, dass Kurz über 30% Prozent Wählerzuspruch erlangt, wenn der Durchschnittsgebildete eigentlich wissen müsste, dass die Türkisen nur die Interessen von in etwa 10% der Bevölkerung bedienen können, weil´s auch aus ihren Paradigmen ableitbar ist? …

Es muss, neben der bewusst falsch gewählten Hülle beim Inhalt, offenbar schon ein ordentliches Maß an Inkompetenz des Wählers vorhanden sein, weil es sonst solche Ergebnisse nach rationalen Kriterien gar nicht geben könnte. Am politischen Basar scheint in westlichen Demokratien offenbar der „freie Markt“ zu herrschen – mit all seinen Auswüchsen an Produktfälschung, Konsumententäuschung und manipulativer psychologischer Werbestrategie. Aber was ist dann mit der Moral – der Ethik – dem Skrupel und der Integrität bei den politischen Protagonisten? Fühlen sie sich dem gar nicht mehr verpflichtet? Erwartet sich der Bürger da auch nichts mehr? Ist schon allen alles egal … blöd geboren – blöd gestorben – eh wurscht?!

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mapem
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3… Wofür braucht man dann überhaupt noch eine Demokratie,

wenn der einzige Unterschied zwischen Putin und Trump jener ist, dass Trump sein Diktat einfach nur besser verpacken und psychologisch tarnen muss, während Putin gleich ordentlich reinfährt?

Tja – Tarnen und Täuschen sind heute in unserer übermedialisierten Welt obligat – und nachdem die Moral seit ein paar Jahrzehnten immer mehr verschwindet, ist die Lüge mittlerweile etwas vollkommen Normales … und das sieht man bei jenen, die moralische Vorbilder sein sollten – den Politikern. Und wenn ich mir vorstelle, dass ich durch die Demokratie dazu verdonnert bin, zusammen mit einem riesigen Haufen von Dummköpfen in einem Boot zu sitzen und dem Abgrund entgegen zu treiben, dann stellt sich mir die Frage, ob der Spruch „… die schlechteste Demokratie ist noch immer besser, als die beste Diktatur oder Monarchie“ noch seine Gültigkeit hat?
Wenn heute in einer Demokratie nur mehr Psychopathen und gewissenlose machtgeile Lügenbolde an die Machthebel gespült werden – dann ist alleine die Hoffnung auf einen empathischen und philanthropen Monarchen ja schön langsam die bessere Alternative.
Oder – man knüpft das Wahlrecht an Bedingungen – und wenn man diese nicht nachweisen kann, dann ist Essig mit dem Ankreuzeln.

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mapem
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4… Ja – das hat was! …

Nix mehr, mit einfach hingehen und irgendwo das Kreuzerl hinkritzeln – nein – in einer Kabine bekommst einen Zulassungstest, den du in 5-10 Minuten auszufüllen hast und in dem du zumindest die elementaren Basics nachweisen musst, damit du dann überhaupt zur eigentlichen Wahl schreiten darfst. Das hätte der Welt wohl einen Trumpel erspart – und uns unseren derzeitigen Status quo, der ja auch nur ein Produkt völliger Ignoranz sein kann.
Und weil man heute offenbar so versessen auf den starken Mann zu sein scheint – ich würd mich da doch glatt euch anbieten – ich hätte da so ein paar Ideen …
„Mapem der Gütige“ – Mensch, das klingt ja richtig erhaben … zuerst einmal ist eine zeitlang Schnecke mit der Wählerei … dann schließe ich die Fluchtrouten nach Liechtenstein, in die Schweiz und auf die Cayman Islands … dann wird die asoziale Ungleichung in Angriff genommen, nämlich dass 10% meiner Untertanen sich 90% von allem unter den Nagel gerissen haben … und in den Schulen werden eure Kinderlein wieder mal ordentlich pauken und ich werde ihnen in der VS das smarte Phone wegnehmen, und dann bekommen immer zehn Kinderlein einen Lehrer, damit ich irgendwann nicht mehr diesen Mumpitz hier lesen muss, den manche hier abstellen … und wenn´s dann soweit ist, werde ich wieder zurücktreten und wieder feierlich die Demokratie ausrufen … und ihr könnt´s mir dann Denkmäler errichten und Straßen und Plätze nach mir benennen – gell.
Ich hoffe, ich kann auf euch zählen, liebe Leute!

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Irgendeiner
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Mapem,der Gütige,ich habe gut gelacht, Eure Hoheit.Trotzdem bitte ich mir

huldvoll das Ohr zu leihen,all das was Eure Hoheit sagen ist im Grunde richtig und Eure Hoheit dürfen sicher sein, daß auch andere schon mit ähnlichen Gedanken schwanger gingen und es wäre wirklich wünschenswert,daß jene entscheiden, die sich kundig machen und sich auskennen.Der Pferdefuß im königlichen Gestüt ist aber dabei,daß sie mit einer Art Vorprüfung vorm Urnengang, sie glauben gar nicht wie sehr gerade mir dieser Gedanke gefällt,nicht nur nach Wissen selektieren sondern auch nach Einkommensklassen und Bildungshöhe, also jenen die Stimme nehmen die gerade Eurer Hoheit hier immer schon ein Anliegen waren,auch wenn es in die kleinen Kopferln nicht reingeht. In den USA müssen sie sich für Wahlen registrieren lassen,bereits das ist eine massive Vorselektion wer wählt und in eindeutige Richtung.So möchte ich submissest anmerken, daß es wohl in die Richtung gehen muß, den Entscheidungszugang offen zu lassen und die trotzdem ins Denken zu treten,was ein ungleich schwierigeres Prozedere ist wie ich zugebe,wobei aber gerade jetzt eine gewisse Hoffnung besteht, daß der Schmerz der Realien das Neuronale beflügelt.Ich hoffe,mir Eurer Huld weiterhin sicher sein zu dürfen
und versichere Eure Hoheit meinerseits einer steten Verbesserung der könglichen Gedanken und bleibe mit dem Wunsch einer langen und fruchtbringenden Regentschaft dero Exzellenz ergebener Diener Irgendeiner
PS:Be seeing you

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mapem
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Nun denn – wohlan … zuvorderst gefällt Ihm erst einmal der ehrerbietende Duktus deiner Ansprache … nun … was deine gänzlich missinterpretierte Deutung anbelangt, Er raube gerade jenen die Stimme, die Ihm am Herzen liegen, so muss Er offensichtlich irgendeinem doch immer wieder einmal den Blick enttrüben, damit dieser den klaren Blick auf die Dinge finde, welcher – was in der Natur seiner Herkunft begründet ist – natürlich nicht den göttlichen Durchblick haben kann. So höre – gerade weil sie Ihm so am Herzen liegen, muss Er ihnen tunlichst all das aus den Händen nehmen, womit sie sich ständig verstümmeln – denn solch eine Urne hat scharfe Kanten und so manche Tücken, an denen Schutzbedürftige groben Schaden nehmen können! Soll man jene, die der dringenden Sachwalterschaft bedürfen, denn mit gefährlichen Waffen spielen lassen? Eben.

Nun wiegt Seine Stimme tausendmaltausendfach und erwärmt zudem den Schutzbedürftigen auch noch mit seiner Güte!
Und – in der Tat – da hat irgendeiner schon einen Pferdefuß erkannt – es ist jedoch jener, den du derart bezeichnest, dass der Schmerz der Realien das Neuronale beflügle … nun – diesen sinnlichen Lernprozess wird Er Seinen Schutzbedürftigen eine zeitlang tunlichst nicht vorenthalten – der wahre Lehrmeister hat das Zuckerbrot am Pult – aber auch die Peitsche.
Denn in den Ländereien jenseits des Montes Sori konnte Er studieren, welch fatale Folgen das allzu zügelloses Handwerk des Marquis de Laissez Faire bei den Zöglingen bewirkte – und diese in einen dekadenten Zustand der vollkommenen Sprach- und Orientierungslosigkeit entwichen und sich zudem in die parallele Welt dubioser Wisch-Geräte entglitten. Dem muss tunlichst Einhalten geboten werden – und erst dann, wenn diese Missstände behoben sind, wird Er darüber befinden, ob man den Schutzbedürftigen wieder an die Urne schreiten lässt … denn gut Ding braucht Weile.

Und was irgendeinen angeht, so möchte Er ihm mitteilen, dass gerade einzelne Ausnahmen den konsequenten Weg des Gütigen bestätigen … der Zugang zur Urne wird also irgendeinem schon gestattet bleiben. In diesem Sinne – Ihm zum Gruß!

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SoundofThunder
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🤔Man lernt nicht aus der Vergangenheit sondern man vergisst sie

Bevor der Mensch aus seinen begangenen Fehlern lernt friert die Hölle zu. Ein bekannter Schriftsteller hat einmal gesagt:Der Mensch ist nicht der letzte Affe auf diesem Planeten.Man müsste alle Teleskope und Fernrohre auf die Erde richten um intelligentes Leben zu finden und nicht in den Weltraum. Und die Suche wäre dennoch vergebens.

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mapem
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Jetzt dreht er total durch … was soll man da noch sagen?

Der Koffer möchte den keimenden Liberalisierungsprozess im Iran definitiv abdrehen und mit Netanyahu den Status quo retro drehen – was sonst könnte da dahinterstecken?

Europa sollte endlich mal ZUSAMMEN diesem Wahnsinnigen den Stinkefinger zeigen – und wenn der dann in dieser Art dann weiter wahnsinnelt, kann ich mir dann nicht mehr vorstellen, dass das in den Staaten selbst keinen Gegenwind produziert. Mag sein, dass die Hälfte der Amis offensichtlich vollkommen verblödet zu sein scheint – aber es gibt ja noch die andere Hälfte – die wird doch hoffentlich endlich mal munter werden – oder wie?
Wenn Europa zusammen mit Russland und China sich da querstellt – DAS wäre das Zeichen, welches den Trumpel zwangsläufig in die Isolation führen muss. Aber ich befürchte, dass die Plutokraten hier bei uns schon mit dem opportunistischen Durchrechnen begonnen haben … und die politischen Pupperln werden dann wieder mal brav tanzen …
Das wirklich einzig Positive an dieser Heimsuchung in Washington ist wohl das, dass er uns in Europa das Feigenblatterl runterfetzt … und ich fürchte, wir fürchten uns davor, was wir da zu sehen bekommen … aber wer noch einen letzten Rest von Hoffnung in Europa besitzt, der hat gar keine andere Wahl …

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wintis_kleine
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Wenn im eigenen Land nix weiter geht

da es dort zu viele Vorgaben, Gesetze, Lobbyist, Wirtschaftsinteressen etc. gibt dann zettle ich irgendwo einen Konflikt an, um dann meine Interessen in der Region durchzusetzen und die Anderen zu schwächen.
1) Destabilisierung der Region
2) Erhöhung der Rohstoffpreise (öl)
3) Förderung der eigenen Wirtschaft (ölsande abbauen, Militärindustrie, etc.)
4) Vorwand für ein militärisches Einschreiten
5) Entsorgung der eigenen Waffenüberproduktion und Zufriedenheitssteigerung im eigenen Land (amerika first)
6) Sicherung der extereren Rohstoffquellen der Verbündeten vor Ort.
7) Auslösen neuer Flüchtlingsströme zur Destabilisierung anderer Länder (Europas)
8) Übernahme der Hoheitsgewalt über die Weltwirtschaft.
Ihr glaubt ich bin paranoid?
Möglich - aber denkbar und nicht ganz von der Hand zu weisen ist der 8 Punkteplan jedefalls.
Hoffentlich bin ich jetzt kein whistleblower, dann müsste ich auch noch in Russland um Asyl ansuchen. De...at genug wären die Amis, wenn sie ihre durchsichtige Vorgangsweise für jeden nachvollziehbar machen.
Hoffentlich ist die restliche Welt nicht so blöd und schafft wenigstens einmal den Schulterschluss, um den Blondie aus Amerika die Stirn zu bieten.

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dmastermindm
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Eine weitere Destabilisierung des Nahen Osten,

wäre für Europa eine Katastrophe. Die Flüchtlingsströme wären kaum mehr aufzuhalten, das schließen der Außengrenzen kaum möglich.

Die Rolle der Amerikaner in diesen Konflikten ist meiner Meinung nach besorgniserregend. Da werden Kriege angezettelt und Regionen destabilisiert ohne Rücksicht. Der US Präsident hat es leicht, die Auswirkungen eines solchen Konfliktes sind für die USA kaum spürbar, für Europa jedoch eine weitere Katastrophe.

Die Haltung Israels kann ich kann nachvollziehen, ich denke dieser Konflikt würde auch Israel treffen, denn der Iran wird kaum zurückziehen. Dann sitzen Ihnen noch die unzufriedenen Palästinser im Nacken und die Syrer sind wohl auch keine verbündeten.

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dmastermindm
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An die FPÖ

aber Soros will Europa destabilisieren!

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Irgendeiner
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Ach noch etwas,das Trio Infernal daß das anrührt

ist bekannt wobei natürlich jeder eigene Interessen verfolgt,neben dem Idioten im weißen Haus gibts da Israel,wo Netanyahu nach allen vorhandenen Daten lügt wie gedruckt und hofft, daß im die Amis den Iran zusammenbomben, der wieder bildet eine indirekte unheilige Allianz mit den von den USA frisch aufgerüsteten Saudis,deren Beteiligung uns dann einen innerislamischen Religionskrieg auch noch garantiert, auf die Versatzstücke verzichtet man nicht.Ein Irrer plus zwei die Hegemonie wollen.Und Syrien, wo schon alles drinsteht was nach internationalem Recht dort nichts,aber auch gar nichts verloren hat ist ja auch ganz nahe.Ich mein,fackeln wir den Planeten halt ab.
Und was unseren Kanzler betrifft, was der sagt ist zwar so unerheblich wie was ich da sage,aber er warnt vor Radikalisierung,damit meint er nicht die drei,damit meint er den einzigen Staat der sich bis jetzt regelkonform verhalten hat,mit dem als Kanzler den Weltuntergang erleben zu müssen ist echt hart.

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wollanig
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wie nennt man

das zwanghafte Regierungsbashing?

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Irgendeiner
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Einen

Hochgenuß.

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wollanig
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Irgendetwas

muss man ja geniesen können.

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Irgendeiner
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Wenn man omniphag ist,

gibts da viel.

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wollanig
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was gestern noch

zu fressen war, kann heute schon ungenießbar sein.....

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wollanig
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Das ist Wasser auf die Mühlen

der erzkonservativen geistigen Führung im Iran und ein Schlag ins Gesicht für die Gemäßigten rund um Präsident Rouhani.

Rouhani, dem das Abkommen gelungen war und der für die Annäherung an den Westen steht, wird durch Khamenei und den Klerus wieder massiv unter Druck geraten und die ganze gemäßigte Richtung wird in Frage gestellt werden. Ist es das Ziel von Trump, die Macht des Präsidenten zu untergraben und dafür zu sorgen, dass bei den nächsten Wahlen wieder die Konservativen an die Macht kommen? Man könnte es fast befürchten, denn dann wird er einen militärischen Konflikt weit leichter "rechtfertigen" können als bisher.

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wollanig
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sorry

geistlichen

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homerjsimpson
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Wenn man ein Fass Sprengstoff in einen Brand wirft...

...ist das eher ungünstig. Genau das hat Trump gerade gemacht. Die Leute in der Region sollten schon mal in Deckung gehen wenn sie können.
Ohne Sinn und Verstand, wenn er einen Plan hat, dann wird der militärische Schläge zusammen mit Israel bedeuten. Wenn man sowas einen Plan nennen kann.

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homerjsimpson
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Wenn man ein Fass Sprengstoff in einen Brand wirft...

...ist das eher ungünstig. Genau das hat Trump gerade gemacht. Die Leute in der Region sollten schon mal in Deckung gehen wenn sie können.
Ohne Sinn und Verstand, wenn er einen Plan hat, dann wird der militärische Schläge zusammen mit Israel bedeuten. Wenn man sowas einen Plan nennen kann.

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Irgendeiner
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Ja, der Experte sagt was ich gestern schon sagte, eine

Präsident der einen Sachwalter braucht mit einem Berater dessen Wunschagenda es seit ewigen Zeiten ist dort Krieg zu haben.Aber bevor es so richtig klescht und ich andere Sorgen habe, möchte ich noch ein Wort an jene vorgeblich gutbürglichen Genies richten die jedem Kritiker US-amerikanischer Politik schon seit den Zeiten Vietnams mit der Keule Kommunismus und Antiamerikanismus drüberfuhren weil die Amerikaner ja unsere Freunde seien.Für Trump selbst könnt ihr nichts,den haben dort die kleinen Männer in ihrer Verzweiflung gewählt weil die Demokraten genauso turbokapitalistisch sind wie die Republikaner und weil Armut,Bildungsferne und Verzweiflung im Gegensatz zu dem was Marx einst hoffte Menschen nicht dazu bringt die eigene Lage zu erfassen sondern noch dümmer macht.Aber das der jetzt frei tanzen hat ist auch Eure Leistung, denn ihr habt systematisch Kritik an einem Land unterbunden,das sich in jedem Punkt Extrawürste vom internationalen Recht rausgenommen hatte und dessen Selbstherrlichkeit und Selbstermächtigung von Jahr zu Jahr noch gestiegen ist,ihr habt zugesehen und gemauert, bei Streubomben und bei Drohnenmorden und jetzt ist dort ein Idiot entfesselt.Ihr hattet von Mỹ Lai an keinen Tau aber eine große Klappe und ich muß es jetzt mitzahlen, ich wünsch Euch was.

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ulrichsberg2
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Ist Trump nun noch normal ?

Er setzt den Frieden in dieser Region aufs Spiel.
Er und Israel haben, gegen den Rest der Welt, so entschieden und Trump darf mit weiteren Riesen-Spenden aus Israel rechnen.

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Lodengrün
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Bitte betrachten wir uns die Bilder?

Ist das ein normales Verhalten? Die Mimik, die Gestik,...........

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wintis_kleine
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Es liegt mir auf der Zunge

hier etwas zu schreiben wofür ich von der CIA und diversen anderen Stellen vermutlich als Staatsfeind verfolgt und von der Österreichischen Justiz mit Klagen überhäuft werden würde. Mag sich jeder bei diesen Zeilen denken was ich vom blondierten Mann in Oval Office halte.
Nur diese ...... spielt mit dem Frieden in Welt als ob diese ihm gehören würde. Und es wäre höchst an der Zeit und völlig unterstützungswürdig, wenn die EU sich mit anderern Partner zu eine friedenserhaltenenden Mission in Zusammenhang mit dem nahen und ferner Osten aufmacht.
Die "Zündler" des Weltfriedens sollten mit Wasser bekämpft werden damit ihnen ein für alle mal die Streichhölzer ausgehen.#isolateusa#

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fans61
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Die Waffenindustrie der Amis leckt sich die Lippen

und erfreut die Welt mit einem neuen Krieg.
Einfach schrecklich.

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