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3,8 Millionen EuroBundesheer musste nachzahlen

Das Heer soll Microsoft-Produkte ohne gültige Lizenzen genutzt haben.

BUNDESHEER STELLT DROHNENSYSTEM 'TRACKER' VOR
© APA/HARALD SCHNEIDER
 

3,8 Millionen Euro wegen fehlender Software-Lizenzen: Das Österreichische Bundesheer soll bis 2007 Tausende Arbeitsrechner mit Microsoft-Produkten ausgestattet haben - ohne gültige Lizenzen. Das gehe aus einer entsprechenden E-Mail eines Microsoft-Mitarbeiters an das Verteidigungsministerium hervor. Die Republik soll für den Schaden aufgekommen sein, laut Insidern sei eine "siebenstellige Summe" nachbezahlt worden. Der Soft- und Hardware-Hersteller soll 3,8 Millionen für die Produkte ohne Lizenz verlangt haben. Laut "Standard" wurde die Geschichte von der Investigativplattform "Dossier" entdeckt, die den Fall in der TV-Sendung "Bist du deppert" heute Dienstag auf Puls4 präsentieren wird.

"Die Lizenzbeschaffungen unterliegen einem umfangreichen Genehmigungsverfahren", erklärte ein Sprecher dem "Dossier". Der "Vorwurf der massiven Unterlizenzierung" könne in der "dargestellten Form nicht nachvollzogen werden, die Behauptungen liegen auch schon sehr viele Jahre zurück".

Recherche der Kleinen Zeitung

Fehlende Lizenzen für das Microsoft-Betriebssystem Windows sollen das Bundesheer teuer zu stehen gekommen sein. Wie das Rechercheportal „Dossier“ berichtet, musste das Heer insgesamt 3,8 Millionen Euro nachzahlen.
Den nachträglichen Erwerb von Lizenzen bestätigte ein Sprecher des Bundesheeres auch, dass es davor mit illegalen Kopien der Microsoft-Produkte Windows XP und Office gearbeitet habe, weist man aber zurück. Laut dem Bericht waren nur 8000 der insgesamt 17.000 Arbeitsplätze mit gültigen Lizenzen ausgestattet.
Auch nach einem neuen Vertrag mit Microsoft arbeitete das Bundesheer „Dossier“ zufolge bis 2015 mit dem dahin schon veralteten Windows XP. Heuer beginnt das Heer damit, auf Windows 10 umzustellen.

Kommentare (15)

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bond007
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Aber immer über Türkis Blau schimpfen...

Die SPÖ zahlte nichtmal Lizenzen...

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cockpit
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Nachdenken!

Wer war Minister?

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CloneOne
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Egal welches Betriebsystem

die Schwachstelle sitzt zu 99% 30cm vor dem Bildschirm. Windows ist nun mal das am weitest verbreitete OS mit dem einfach jedes Kind umgehen kann. Gerade richtig für unsere Eliteregierung. Warum also auf ein anderes wechseln? Damit noch mehr schief geht?! Lieber nicht...lieber einen guten Deal mit Microsoft aushandeln (achja, ich vergaß "Eliteregierung") und die Rechte der Nutzer aufs notwendigste vergeben.

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lance
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es ist nicht egal welches OS man verwendet

sofern es möglich ist, sollte man nicht ein veraltertes Betriebssystem verwenden, welches vom Hersteller nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Warum? Gerade Windows ist auf Grund seiner weiten Verbreitung attraktiv für Angreifer. Sicherheitslücken lassen sich nie zu 100% vermeiden und deshalb ist es wichtig, dass der Hersteller diese möglichst schnell schließt. Ansonsten reicht es schon aus, dass der Computer nur online ist um angegriffen zu werden. Da sind User, Rechte, Passwörter und sonstige Sachen komplett egal, weil der Angriffspunkt eine Ebene darunter liegt.

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UVermutung
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Software die nach Hause telefoniert, hat ...

Im öffentlichen Sektor auch nix verloren. Vielleicht hätte Linux als PC Betriebssystem eine echte Chance. Und vielleicht kann damit die abnabelung von der allumfassenden Ami-Cloud gelingen.

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lance
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ganz schön reißerische Überschrift

aber hier handelt es sich schlicht um eine Unterlizensierung und nicht um eine Raubkopie.

Interessant könnte es hingegen werden, dass nach dem Support Ende von Windows XP das Bundesheer nach wie vor den kostenpflichtigen Support von Microsoft bezog und somit noch sinnloser als sonst Geld verbraten wurde.

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lance
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danke fürs Recherchieren

und Abändern der jeweiligen Stellen :)

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ChihuahuaWelpe55
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Erstens verwendet man dieses überteuerte Betriebssystem

2.) jedesmal sieht man bei einer Heeresleistungsschau, dass Windows XP verwendet wird, das gehört mal aktualisiert; da damit die Geräte sowas von angreifbar sind
3.) alle, die sich hier aufregen, von denen würde ich gerne mal wissen, ob sie immer korrekt alle Software Lizenzen bezogen haben!

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ChihuahuaWelpe55
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Erstens verwendet man dieses überteuerte Betriebssystem sowieso nicht

wollte ich schreiben

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oros5
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Raubkopien ?

Das darf wohl nicht wahr sein, sind da nur Amateure am Werk gewesen? Gibt es eine Verantwortlichkeit ? Was werden unsere internationalen Partner da von uns halten ? Das wäre ein Grund uns nicht zu empfangen........aber dieses Problem haben die letzten Wahlen schon gelöst....den SP Bundeskanzler u. SP Verdeitigungsminister gibt es nicht mehr

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X22
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Das Österreichische Bundesheer soll "bis 2007 ".....

Windows XP erschien Ende 2001, frag mal nach bei Schwarz-Blau wo die Lizenzen sind!

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cockpit
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wer war bis 2007 Verteidigungsminister?

nachdenken ......

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Eyeofthebeholder
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Wieso setzt unser Heer

Microsoft-Produkte ein? Das ist an Fahrlässigkeit kaum zu überbieten!

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cockpit
1
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wer war da zuständig

?

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Patriot
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Der blaue Verteidigungsminister Scheibner!

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