Donald Trump kehrt zurück zu den Vereinten Nationen: Heute ergreift der US-Präsident beim jährlichen UN-Gipfel in seiner Heimatstadt New York das Wort. Die anderen Staats- und Regierungschefs werden Trumps Ausführungen in der Generaldebatte der UN-Vollversammlung mit Unruhe verfolgen. Lachsalven von Delegierten, wie sie Trump während seiner ersten Amtszeit in den UN geerntet hatte, dürften in diesem September wohl kaum noch zu verzeichnen sein. Denn dazu ist Trumps UN-Politik zu harsch und die Lage der Weltorganisation zu desolat. UN-Generalsekretär António Guterres warnte kurz vor Beginn der Generaldebatte: „Die internationale Zusammenarbeit steht unter einem Druck, wie wir ihn in unserem Leben noch nie erlebt haben.“ Angesichts der massiven globalen Herausforderungen von Kriegen über Hunger bis zum Klimawandel müssten die Staatenlenker bei den UN „ernsthaft“ reagieren und endlich „liefern“.