Eine im wahrsten Sinne goldene Zukunft mit edlen Hotels, Luxusjachten und noblen Einkaufsstraßen sieht US-Präsident Donald Trump für den beinahe völlig zerstörten Gaza-Streifen. Zumindest zeigt ein KI-generiertes Video, das Trump auf seinem Social-Media-Kanal bei TruthSocial publizierte, die Vision des Präsidenten für die „Riviera des Nahen Ostens“.

Auferstanden aus Ruinen, ganz nach diesem Motto verleiht das kurze Video eine Idee davon, wie sich US-Präsident und Immobilien-Mogul Trump die Zukunft des Gaza-Streifens vorstellt. Eine Mischung aus Las Vegas und Golf-Staaten-Chic mit Nobelhotels - natürlich mit dem Namen „Trump Gaza“, in Anspielung auf Trumps New Yorker Luxushotel „The Plaza“ - goldene Luftballons mit Trumps Gesicht, Luxusjachten vor Traumstränden, ein Hummus essender Elon Musk und nicht zu vergessen eine überlebensgroße goldene Statue des US-Präsidenten.

Auch ein anderer „Polit-Kumpel“ des US-Präsidenten bekommt seinen Auftritt im Video: Israels Premier Benjamin „Bibi“ Netanjahu liegt Cocktail schlürfend am Pool des „Trump Plaza“. Untermalt wird das bizarre Video von Dancebeats und eine Stimme singt „No more tunnels, no more fear, Trump Gaza is finally here (Keine Tunnel, keine Angst mehr, Trump Gaza ist endlich hier)“. Kurios: Auch zwei eindeutig als Männer mit Bart erkennbare Bauchtänzerinnen tauchen in dem Video auf.

Anfang Februar hatte Trump kundgetan, die USA wollten den Gaza-Streifen übernehmen. Die dort lebenden zwei Millionen Palästinenser sollten in umliegende Staaten wie Ägypten oder Jordanien „umgesiedelt“ werden, geht es nach Trump. Unter der Führung der USA könne der Gaza-Streifen eine „Riviera des Nahen Ostens“ werden, schwärmte er.