Es gibt dieses Foto. Links sitzt der gerade emeritierte Benedikt XVI., rechts der frisch gewählte Papst Franziskus. Zwischen ihnen steht ein großer weißer Karton auf dem Tisch, darauf zwei weiße Kuverts. „Da ist alles drin“, soll Benedikt XVI. im März 2013 in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo seinem Gegenüber erklärt haben. „Alles“, das waren die zahlreichen Skandale in der katholischen Kirche und im Vatikan, mit denen der Papst aus Bayern nicht fertig geworden war, von Korruption bis hin zu Missbrauch. Die Dokumente hätten „all die dunklen Momente und die entsprechenden Missetaten“ umfasst.
Kirchenskandale und Jugendliebe
Papst gibt in erster Autobiografie Einblicke wie nie zuvor
Papst Franziskus gibt in seiner Autobiografie „Hoffe“ Einblicke in Skandale, Versuchungen und den Neustart der Kirche, den er weiter voranbrachte.
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