Der Prozess um die Veruntreuung von EU-Geldern könnte die Präsidentschaftsambitionen der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen frühzeitig beenden: Die Staatsanwaltschaft forderte für die Fraktionschefin des Rassemblement National (RN) am Mittwochabend in Paris neben einer mehrjährigen Haftstrafe auch einen fünfjährigen Entzug des passiven Wahlrechts. Die Rechtspopulisten reagierten mit heftigem Protest.
Haftstrafe gefordert
Marine Le Pens politische Karriere steht auf der Kippe
Die französische Präsidentschaftskandidatin gerät unter Druck. Der Grund: Der Rechtspopulistin wird Veruntreuung von EU-Geldern vorgeworfen.
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