Zum fünften Mal trafen sich, diesmal in Budapest unter ungarischem Ratsvorsitz, die 47 europäischen Staats- und Regierungschefs der „Europäischen Politischen Gemeinschaft“. Der erweiterte Kreis geht auf eine Initiative Emmanuel Macrons zurück und verbindet die 27 EU-Länder mit allen anderen Europäern, von der Türkei über den Westbalkan bis ins Vereinigte Königreich. Der „Supergipfel“, dem am Freitag ein informeller EU-Gipfel folgt, steht natürlich im Zeichen der US-Wahl – obgleich so gut wie alle bemüht waren, Gelassenheit zu demonstrieren. „Wir werden mit der neuen Trump-Regierung auf eine gute Art zusammenarbeiten“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor dem Treffen. Für Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) ist es „oberstes Ziel“, „einen Wirtschaftskrieg zu verhindern“.
Doppelgipfel in Budapest
Selenskyjs Brandrede an die Staatenlenker
Korrespondentenbericht.
Der ukrainische Präsident nutzte das Budapester Treffen von 47 Staats- und Regierungschefs für einen Appell im Schatten der US-Wahl. Migrationsschwerpunkt unter österreichischer Führung.
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