Im Nahen Osten wächst die Gefahr eines Krieges aus Versehen. Israels Feldzug gegen die Hamas in Gaza und das Leid der Zivilbevölkerung dort lassen die iranisch unterstützten Feinde des jüdischen Staates aufmarschieren: Im Norden von Israel greift die Hisbollah-Miliz an, die stärkste nicht staatliche Truppe der Welt. Von Süden her schicken die jemenitischen Huthis ihre Drohnen bis Tel Aviv. Nun droht auch noch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan damit, militärisch gegen Israel einzugreifen. Keiner dieser Akteure will einen regionalen Großkonflikt. Doch der Einschlag einer Hisbollah-Rakete auf einem Fußballplatz der israelisch besetzten Golan-Höhen zeigt, wie schnell die Situation außer Kontrolle geraten könnte.
Flächenbrand in Nahost?
Situation sehr gefährlich, doch weder Israel noch Hisbollah wollen großen Krieg
Analyse.
Nach Rakete auf Kinder am Golan spitzt sich Situation zu. Nahost-Experte Daniel Gerlach, der zu Gast in der Zib2 war, geht von keiner Bodenoffensive aus.
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