Es ist keineswegs das erste Mal, dass in der österreichischen Twitterblase der Hashtag #kickl trendet. Tatsächlich ist das im Laufe der vergangenen Jahre regelmäßig passiert. Dieses Mal geht es um ein "Zeit im Bild 2"-Interview, das der FPÖ-Politiker am Mittwochabend gegeben hat.

Gleich zu Beginn konfrontierte Journalist Armin Wolf Kickl mit einem Sujet, das der Wiener Landesparteichef Dominik Nepp gepostet hat. Darauf zu sehen ist eine Figur, die auf einen augenscheinlichen Klima-Aktivisten pinkelt. Kickl verstehe das als Warnung vor weiteren Eskalationen.

Wolf hakte daraufhin weiter nach - welche Formen des gesetzwidrigen Protestes seien denn für die Freiheitlichen in Ordnung? Warum seien Klick zufolge Klima-Proteste ein No Go, aber Demonstrationen gegen Covid-Maßnahmen absolut berechtigt? Die Details zum Gespräch sind hier nachzulesen. 

Debatte um Bundeshymne

Dass Armin Wolf Kickl mit seiner eigenen "Gesetzeswidrigkeit" konfrontierte, weil Kickl beim Neujahrstreffen nicht den gegenderten Text der Bundeshymne gesungen hatte, kommt nicht bei allen gut an:

Im gleichen Atemzug kündigte Kickl übrigens an, dass ein freiheitlicher Bundeskanzler den Text der Hymne wieder ändern würde. 

Das Interview ist übrigens auch hier nachzusehen. Aber das - so warnt ein Twitter-User - sei auf nüchternen Magen nicht ratsam.

Die Tweets

Und überhaupt lieferte Kickl an diesem Abend Grundlage für jede Menge weitere Tweets. Hier eine Auswahl.