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Impfstraße BallhausplatzWarum die Regierung sich geschlossen impfen lassen sollte

Um keine Privilegiendebatte anzuheizen ist unsere Regierung bei Impfterminen zögerlich. Doch das sendet jetzt die falschen Signale. Nach dem Schau-Impfen im Wiener Austria Center sollte Wolfgang Mückstein gleich seine Regierungskollegen impfen.

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Er ist der Erste, der selbst impfen kann. Und der Zweite, der bereits geimpft ist. Mit dem neuen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hat die Bundesregierung nun zwei Mitglieder, die bereits geimpft sind. Als Arzt wurde Mückstein bereits voll immunisiert. Bildungsminister Heinz Faßmann hat vergangene Woche seine erste Corona-Spritze bekommen - weil er 65 Jahre alt ist. Auch Finanzminister Gernot Blümel hätte als werdender Vater laut Impfplan bereits ein Anrecht auf die Spritze. Er verzichtete allerdings aus Angst vor einer Privilegiendebatte darauf.

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stprei
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Debatte

Zuerst schreien alle, man soll sich an den Plan halten.
Jetzt halten sich alle an den Plan und nehmen sogar von notwendigen und sinnvollen Dingen Abstand, weil die öffetnlcihe Meinung dermaßen aufgeheizt wurde, dass man Angst vor einer Privilegiendebatte hat. Das trifft wahrscheinlich auch zu.

Dann kommen dieselben, die laut gerufen haben, man solle sich an den Plan halten und kritisieren, dass man sich an den Plan hält.

Wer nicht impfen will, soll halt nicht impfen. Jeder ist seines Glückes Schmied. Und wer darauf angewiesen ist, dass er in der Zeitung ein Foto von einem Politiker beim Impfen sieht, um eine Entscheidung zu treffen, dem ist ohnehin nicht zu helfen.

paulrandig
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Warum?

Das beste Bild macht es sicher, wenn sie alle impfen lassen, wann sie drankommen, mit dem Impfstoff, der gerade bereit steht. Das Volk durchschaut Inszenierungen durchaus und hat mittlerweile eine echte Abneigung dagegen entwickelt. Es empfindet sie als geplante Manipulation.