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Corona-ÖffnungSport Austria will Hochfahren des gesamten Sports bis Ostern

Die Interessensvertretung Sport Austria hat mit Begleitung der MedUni Wien Wien ein Konzept erstellt, nach dem praktisch alle Formen von Sport bis Ostern wieder möglich werden sollen. Sowohl Outdoor als auch Indoor, ohne Kontakt wie auch mit Kontakt.

© APA (Punz)
 

Der Stufenplan wurde beim Sportgipfel am Freitag Gesundheitsminister Rudolf Anschober vorgelegt. Sport-Austria-Präsident Hans Niessl erwartet, "dass die Regierung am Montag das schrittweise Ende des Sport-Lockdowns verkündet."

Gemäß dem Leitfaden sollen "ab sofort und unabhängig von Inzidenzen" alle Outdoor-Sportarten ohne Kontakt möglich gemacht werden. Das hieße, dass bestimmte Mannschaftssportarten sich ohne weitere Verzögerung auf den Meisterschaftsbetrieb oder Wettkämpfe vorbereiten könnten.

In einem zweiten Schritt sollen ab Mitte März Outdoor-Sportarten mit Kontakt und Indoor-Sportarten ohne Kontakt den Restart wagen können - Basis dafür wären zumindest in den meisten Fällen regelmäßige Coronatests. Und die dritte Stufe sähe ab 29. März auch Indoor-Sportarten mit Kontakt vor - hierbei mit Tests als unbedingter Voraussetzung.

Offensive für Freiluft-Sport

"Insbesondere bei Freiluft-Sport muss sich jetzt in einem ersten Schritt rasch etwas tun: Gruppentrainings in Vereinen müssen jetzt wieder erlaubt werden", forderte Niessl ein klares Bekenntnis der Regierung, das am Freitag noch ausblieb. Das Sport-Austria-Konzept zielt nicht zuletzt auf Kinder und Jugendliche ab. Diese seien durch die Lockdowns schwer getroffen, es komme vermehrt zu Problemen im psychischen wie physischen Bereich. Sportausübung mit Gleichaltrigen solle den Kindern Möglichkeiten zum Ausagieren geben und wieder etwas an Normalität verschaffen.

Testungen als Tor zur Freiheit

Der Schlüssel seien - wie gesagt - Testungen. "Je mehr getestet wird, desto mehr sollte auch ermöglicht werden. Wenn beispielsweise in der Schule getestet wird, so soll der negative Test auch Sport im Verein am Nachmittag ermöglichen", sagte Niessl. Auch Gernot Zirngast, Vorsitzender der Fachgewerkschaft Vereinigung der Fußballer (VdF), begrüßte mögliche Lockerungen: "Wenn Schülerinnen in der Früh getestet werden und dann in den Klassen sitzen, können sie nach dem Unterricht auch ein Fußballtraining im Freien besuchen. Da kann nichts dagegensprechen."

Die Vertreter des organisierten Sports sprachen nach dem Gipfel am Freitag zumindest von positiven Signalen, dass die Regierung dem bei der Konzeption nächster Öffnungsschritte Rechnung tragen werde. Dafür spricht auch, dass der Psychiater Michael Musalek, Leiter eines neuen Anschober-Beraterstabs für die psychosozialen Auswirkungen der Krise, bereits zuvor angekündigt hatte, dass sportliche Betätigung in Vereinen für Kinder und Jugendliche grundsätzlich wieder möglich werden soll. Sport sei für die psychische und psychomotorische Entwicklung wichtig, betonte der Experte.

Ob es wirklich dazu kommt, hängt auch von einer neuen Analyse zum aktuellen Infektionsgeschehen ab, deren Ergebnisse Gesundheitsminister Anschober am Sonntag erwartet. Er erhoffe sich davon eine Klärung, wie viele Neuinfektionen auf die hohen Testzahlen und wie viele auf die Virus-Mutationen zurückzuführen sind. Die meisten Sportpolitiker zeigten sich aber vorab optimistisch, dass die Regierung ihren Argumenten folgen wird. "Österreichs Vereinssport wird nach einem langen Winterschlaf endlich ein Comeback erleben", freute sich Sportunion-Präsident Peter McDonald schon einmal.

Kommentare (10)
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himmel17
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Verstöße an der Tagesordnung

Corona-Konzepte wurden weder in diversen Gasthäusern (Heiligenblut, Hermagor und Umgebung usw.), noch bei Skiliften durchgehalten. Coronapartys wohin man schaut (Studentenheim Wien usw.).
Geduld nicht verlieren heißt das Motto verantwortungsvoller Sportpräsidenten.
Unsere Kinder sind nicht euer SPIELZEUG!

himmel17
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Fußballtraining im Sitzen ist Schwindel

Sobald ein Schüler aufs WC geht, muss er eine FFP2-Maske aufsetzen. Wie sollen die Buben mit Maske kicken???
Sitzfußball mit Maske ist ein aufgelegter Schmarrn.

himmel17
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Als das Wünschen noch geholfen hat

Kontaktlose Sportarten werden erst in der Kabine und unter der Dusche lebensbedrohlich. Hab noch keinen Sportler mit einer FFP2-Maske beim Duschen gesehen.
Nach dem Sport hocken sie alle zusammen. Das ist nicht easy living

HansWurst
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Pauschaler Unsinn,

welchen sie hier verbreiten.
Man kann auch ohne Dusche trainieren!

himmel17
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Ahnungslosigkeit

Sofort verschwitzt und stinkend mit dem Fahrrad ab nachhause! HansWurst kennt das Vereinsleben nicht.

HansWurst
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Sport

muss sofort erlaubt werden!
2 Millionen Österreicher wollen das.

himmel17
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Zu hoch gegriffen

So viele masken- und abstandslose Kicklverehrer und Coronabagatellisierer gibt es in Österreich sicher nicht!

schteirischprovessa
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Es verbietet dir niemand, dass du deine Laufschuhe anziehst

und eine mehr oder weniger große Runde laufen gehst. Auch den zwei Mio anderen nicht.

HansWurst
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Keine Ahnung vom Vereinssport

15.000 Vereine in Ö. stehen zum Teil vor dem Ruin.

himmel17
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Quellen bitte nennen

Vereine sind keine Firmen mit Fixangestellten. Die Fixkosten übernehmen sowieso die Gemeinden. Und das Personal besteht aus ehrenamtlichen Idealisten, die nichts kosten.