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Kommentar von Andreas LiebGesperrte Skigebiete: Eine Frage der Solidarität

Österreich sollte sagen, was Sache ist – und nicht schon wieder mit dem Finger auf die EU zeigen.

Deutsche "Bild" schreibt bereits von "Ski-Schlacht zwischen Kurz und Söder"
Deutsche "Bild" schreibt bereits von "Ski-Schlacht zwischen Kurz und Söder" © APA
 

Mit dem Rücken zur Wand – so kämpfen viele Länder mit der zweiten Coronawelle. Jeder Tag im Lockdown verursacht neue Schäden für die Wirtschaft, jeder Tag, am dem man zu früh einen Schritt zurück in die Normalität tut, kann neue verheerenden Folgen haben. Die Not ist groß, besonders in Italien. Von dort kommt der Vorstoß, die Skigebiete über den Jahreswechsel hinaus geschlossen zu halten. Dabei kann derzeit ohnehin niemand genau vorhersagen, wie sich die Lage bis Weihnachten entwickelt – Deutschland etwa rechnet mit rigorosen Einschränkungen des Alltags bis Mitte Jänner.

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Danke für Ihr Verständnis.

heri13
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Gesundheit geht vor!

Die Tourismus Millionäre jaulen auf.
Soll das dumme Volk doch verrecken ,Hauptsache wir füllen unsere Konten in den steuerparadiesen.

Stefan123
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Die bewusste Zerstörung der Wirtschaft

Österreich steht wirtschaftlich noch nicht so schlecht da, also wird man uns einen Gnadenschuss geben (keine Touristen ins Land lassen)
Ziel ist doch klar. Dies hat nichts mir Corona zu tun, sondern wir sollen die Schulden der Union brav übernehmen.
Im Gegenzug schlage ich vor, dass Urlaube im Sommer in den Ländern die dies fordern untersagt werden!

bill60
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Ende der Diskussion

Bevor man überhaupt einen Gedanken an das Öffnen bestimmter Bereiche oder gar an das Schifahren verschwendet müssten die Zahlen der Erkrankten stark nach unten gehen und die Krankenhäuser wieder etwas Spielraum haben. Die Vergangenheit hat ja gezeigt, dass zuerst von den Betreibern (Hotels, Gasthäuser usw.) viel versprochen wird, nach dem Öffnen wird darauf bei einigen schwarzen Schafen aber wieder darauf "vergessen". Dann müssen auch andere Gewerbetreibende, die sich an die Vorschriften halten, wieder mitleiden.

schetzgo
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Die Hubschrauber werden mit dem Abtransport der Verletzten nicht nachkommen

Durch die diversen Lockdownverordnungen hat sich doch keiner auf die Saison vorbereiten können! Nur weil die Wirtschaft die Öffnung fordert können dich nicht wieder die Krankenhäuser samt Personal zum Handkuss kommen 🤮

gberghofer
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Wer die Situation am Gletscher im Fernsehen angesehen hat

kann doch nicht ernsthaft meinen, dass das Verhalten der Skifahrer dort geeignet ist, die Lifte aufzusperren.

pescador
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Eisberg

Unsere Wirtschaft steuert, wie damals die Titanic, auf einen Eisberg zu. Die Tourismuswirtschaft wird vom Staat Umsatzersatz fordern. Der Staat kann und soll diese Ausgaben aber nicht mehr stemmen. Was also tun? Es wid Opfer geben müssen.

scionescio
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@Pescador: gibt es jetzt den Schwenk der Message Control weg von der Panikmache zu "Die Wirtschaft muss leben"?

Lies dir deine älteren Kommentare durch und schäm dich einfach - so eine Kehrtwendung um 180 Grad ist selbst für einen türkisen Troll armselig!

Nihiltimeo
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EU

Die Geschichte lehrt, dass Großreiche demokratisch nicht verwaltbar sind. Selbst die extrem starke römische Republik musste sich zur Monarchie wandeln. Das hat knapp 400 Jahre funktioniert, und ist dann auseinandergebrochen. Eine Hälfte ist rasch untergegangen, die andere hat noch über 1000 Jahre überlebt.
Heutige Großreiche wie China oder Russland sind Diktaturen.
Wollen wir die EU am Leben halten indem wir eine Diktatur schaffen ?
Das Hl. Röm. Reich Deutscher Nation konnte als Konglomerat Jahrhunderte überleben weil eine schwache Führung die Individualität der Mitglieder respektierte.

marobeda
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Alles was die Regierung macht

und entscheidet, wird letztendlich falsch sein und im In- und Ausland kritisiert werden.

scionescio
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Chapeau, Herr Lieb!

Lodengrün
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Wenn Österreich die Skigebiete offen halten will, weil es den wirtschaftlichen Aspekt für so wichtig und die Pandemie in diesem Kontext für nicht relevant genug hält, dann soll die Regierung das auch genau so sagen. In Italien, Deutschland, Frankreich. Und „die EU“ aus dem Spiel lassen.

Das ist starker Tobak, trifft aber den Punkt. Die Frage des "Wiederanfahrens im Sinne der Wirtschaft" stand und steht primär im Raum. Nur jetzt spielen sie nicht mit und Herr Kurz wird sich schwertun Koalitionen wider Deutschland, Frankreich und Italien zu finden.

Expat
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Jetzt erntet

er die Früchte seiner Arroganz und Selbstherrlichkeit.

Lodengrün
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Nur @Expat,

wir wissen, er ist so voll von sich, dass er nicht wahrnimmt wie er daneben ist.

Expat
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Der DFMaZ will Geld von der EU

Stellt sich nur die Frage warum und wofür ?

voit60
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Den Kroaten

wird wohl eine gewisse Schadenfreude nicht abzusprechen sein.

Expat
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Im August

hat unser angelernter Kanzler wegen einiger Bosnier, Montenegriner und Mazedonier nur weil die gesagt haben aus Kroatien zu kommen, gleich das ganze Land mit einer Reisewarnung belegt.
Das ist jetzt die späte, ausgleichende Gerechtigkeit.

FritzTheCat
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Es gibt in diesem Kontext

Keine "Gerechtigkeit", sondern maximal Schadenfreude oder Rachebedürfnis, was beides niedere Instinkte und Einstellungen sind.

Verstehen Sie das nach Ihrem 2. Posting in der "Rache-Manier"?

Patriot
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In und nach Ischgl ist Corona explodiert.

Dass das Söder nicht noch einmal erleben möchte, ist mehr als nachvollziehbar!

Hardy1
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Ischgl....

....wird völlig überbewertet. Das Virus hätte so oder so seinen Weg gefunden.....