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Brexit-VerhandlungenJohnson auf Kollisionskurs mit der EU

Die Verhandlungen für die Zeit nach dem Brexit sind in einer Sackgasse. Boris Johnson ist auf Kollisionskurs mit der EU – und die Zeit läuft ab.

Boris Johnson: Alles nur ein Spiel? © AFP
 

Seit Großbritannien den Ausstieg aus der EU beschlossen hat, ist Zeit ein entscheidender Faktor. Der Ablauf war mit Überreichen des Antrags auf zwei Jahre limitiert, und doch dauerte es allein zweieinhalb Jahre, bis im November 2018 ein 585 Seiten dicker Rahmenvertrag, ergänzt durch eine politische Deklaration, von Theresa May und den EU-27 unterzeichnet wurde. Mehr als ein Jahr und einen Regierungssturz später, nach ewigen Nach- und Neuverhandlungen, gab es im Jänner 2020 die finalen Abstimmungen – Großbritannien verließ, mit einer Übergangszeit bis Ende 2020, am 31. Jänner die EU.

Kommentare (8)

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Laser19
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EU-Länder wie Frankreich, Dänemark, Spanien oder Belgien

verlangen weiterhin Zugang zu britischen Gewässern. Mit welchem Recht - GB ist ausgetreten. Cherry picking auf europäisch. Und, warum sollte man Fisch nicht nach WHO Regeln verkaufen können?

VH7F
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Gibt es derzeit eine Corona-Grenze zu Irland?

Wenn ja, dann gibt es einen harten Brexit. Weil dann funktioniert es.

BernddasBrot
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Er vergleicht UK mit Singapur

und übersieht ein paar Kleinigkeiten .Labour hat er ausgebuht , weil Corby z.b. soziales Wohnen forderte. Seit Asterix hat sich nichts geändert. ..die spinnen die Briten...

Hieronymus01
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Raus mit au und tschüss mit ü.

Irgendwann ist Schluss mit Lustig.

gonde
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Ich dachte, die Erkrankung hat ihn weise gemacht!

Dachte ich....

Lodengrün
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War zu erwarten,

und wenn die EU nicht aufpasst, drückt er uns unter den Tisch. Als Vorsitzender eines renommierten englischen Debattierklubs versteht er, Verhandlungen zu führen, und hatte bis dato keine Niederlage auf seinem Konto. Mir wäre wohl, wenn Herr Kurz nicht derjenige ist, der ihm Paroli bieten soll.

Morioka
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Um das zu schaffen ...

Würde es einen klügeren als Ihn erfordern, der schon vor seiner Zeit als PM nichts auf die Reihe brachte. Warum sonst sollte er sich so verzweifelt an seinen Berater hängen?

Die Kritik an ihm, von allen Seiten, ist kaum mehr zu überhören. Entweder Er bekommt es auf die Reihe, findet geeignete Verhandler die nicht auf biegen und brechen seine Position vertreten, sondern taktisch klug - für UK, die BREXIT-Sache über die Bühne bringen, oder er bleibt am Ruder und lässt die Karre an die Wand fahren.

Zum Stichwort: 'An die Wand fahren', von Autos versteht er wenigstens etwas ... Wenn er auch nicht dazu in der Lage sein mag, mit Hirn die PS-Boliden zu steuern. Sehr zu empfehlen, sein Buch, um in sein nicht vorhandenes Denkvermögen einzudringen: Life in the Fast Lane: The Johnson Guide to Cars

47er
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Johnson ist bestimmt ein schlauer Fuchs, aber trotzdem nur der Frontmann der Altherren-Commonwealth-Fraktion.

England war mal eine Weltherrschaft und sie können es nicht verdauen, dass die Zeit leider vorüber ist. In ihrer "Hochblüte" haben sich Gewisse ungeahnt bereichert und viel Unrühmliches hinterlassen. Und noch heute wollen sie jede Möglichkeit nutzen, um zu ihrem Vorteil zu kommen. Hoffe, die Rechnug geht nicht auf, büssen muss es eh nur wieder das allgemeine Volk.