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"Tickende Zeitbombe"Warum Johnson nicht auf auf seinen Chefberater verzichten will

Die Cummings-Affäre: Boris Johnsons Chefberater hält sich nicht an die Regeln der Regierung und bekommt dennoch Rückenwind von seinem Chef. Nun ist sogar ein Staatssekretär aus Protest zurückgetreten. "Cummings ist eine tickende Zeitbombe, so jemanden will man nicht außerhalb des Teams", sagt die britische Politologin Melanie Sully.

Johnson und Cummings © AFP
 

Aus Protest gegen das Verhalten des britischen Regierungsberaters Dominic Cummings in der Coronakrise ist Staatssekretär Douglas Ross zurückgetreten. Cummings' Interpretation der Ausgangsbeschränkungen "können die meisten Menschen, die die Regeln der Regierung befolgen, nicht nachvollziehen", schrieb Ross am Dienstag an Premierminister Boris Johnson. In britischen Medien wird über weitere Rücktritte spekuliert.

Kommentare (1)
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Jondrick
1
9
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Cummings ist der Drahtzieher.

Boris ist nur am Papier Cummings’ Boss.
Cummings is viel mehr als nur Berater. Er hat die ganze Regierung zusammengestellt, inklusive Boris. Cummings entscheidet, was Boris sagt und wer entlassen wird. Boris ist eine Medien-Marionette.

Insofern müsste Cummings seinem Boris befehlen, ihn selbst zu entlassen.... was er natuerlich nicht tut.